Author: Holger A. Dux geschrieben am: 7. Juli 2024

Auf den zweiten Blick in Aachen

Spaziert man durch die Aachener Innenstadtstraßen, fällt beim Blick nach oben manche besonders gestaltete Hausfassade ins Auge. Da prangen goldene Einhörner, Schwäne, Räder und anderes mehr an den Häusern.

Diese Zeichen berichten noch heute etwas über die ehemaligen Besitzer*innen. War es ein reicher Kaufmann oder ein Handwerker, der an diesem Ort seinem Gewerbe nachgegangen ist? Oder war es jemand, der sich von seinem gleichnamigen Nachbarn „um die Ecke“ unterscheiden wollte?

Die zum Teil bis in die Gegenwart gepflegten „Petitessen“ sind es wert, einmal entschlüsselt zu werden, denn sie geben interessante Einblicke in die Vergangenheit.

 

Treffpunkt: Aachen, Elisenbrunnen, vor der Rotunde

Veranstaltung der vhs Aachen, Veranstaltungsnummer: 241-10384. Anmeldung unter www.vhs-aachen.de

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 7. Juli 2024

Aachener Stadtviertel: Von der Peterstraße zum Synagogenplatz

Die Geschichte dieses Stadtviertels, dass als solches kaum wahrgenommen wird, lässt sich anhand der erhaltenen Materialien bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts verfolgen. Im 19. Jahrhundert wurde neue Straßen und Plätze angelegt und die Promenadenstraße nach 1860 bebaut. Mittelpunkt war und ist auch heute die Synagoge am halbkreisförmigen Platz, der heute Synagogenplatz. Sie wurde in festlichem Rahmen 1862 eingeweiht. Direkt nebenan existierte lange Zeit die israelitische Elementarschule.

Der Rundgang beschäftigt sich mit den Menschen, die hier gelebt haben. Vorgestellt wird, welche zum Teil repräsentativen Häuser, welche Geschäfte und sogar Fabriken dort existiert haben.

Treffpunkt: Willi-Brandt-Platz/Einmündung Promenadenstraße

Veranstaltung der vhs Aachen, Veranstaltungsnummer: 241-103382. Anmeldung unter www.vhs-aachen.de

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 8. Juni 2024

Stadtportrait Euregio: Der Maastrichter Norden

Vom Maastrichter Marktplatz mit dem berühmten Rathaus von Pieter Post geht es durch die nördlichen Teile der niederländischen Provinzhauptstadt bis zum neuen Hafen. Stolze Bürgerhäuser mit mächtigen Dachstühlen, das Denkmal von Hein Minkelaers mit den beiden brennenden Fackeln und nicht zuletzt der neue Brückenkopf  mit Namen „Forum Mosae“ dokumentieren aktives städtisches Leben.

Auf dem Weg liegen viele spannende architektonische Objekte. Sie zeigen, wie facettenreich das Bild einer Stadt sein kann.

Treffpunkt: am Marktplatz von  Maastricht, vor dem Denkmal Hein Minkelaers (eigene Anreise)

Bitte Anmelden bei der vhs Aachen (www.vhs-aachen.de), Kurs-Nummer:  241-10328

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 6. Juni 2024

Kunst und Kultur – online Vortrag (zoom) zur Bildhauerei im 19. Jahrhundert

Reitende Könige und trauernde Jungfrauen

 

Der Vortrag soll einen Blick auf die im 19. Jahrhundert aus Aachen stammenden oder hier tätigen Bildhauer werfen.

Arbeiten gab es in diesen Jahrzehnten für viele. Für die Sanierung der bedeutenden Baudenkmäler wie Münster oder Rathaus wurden gut ausgebildete Gesellen und Meister gebraucht. Viele arbeiteten an öffentlichen Projekten, andere eröffneten eine eigene Werkstatt.

Neben den Neubauten der Post oder der Technischen Hochschule wurden auch die Fassaden der bürgerlichen Wohnhäuser, Villen oder Schlösser mit Skulpturen verziert. Eine besondere Aufgabe war die Gestaltung von Grabdenkmälern, die sich bis heute auf den historischen Friedhöfen erhalten haben.

Veranstaltung der vhs Aachen: 241-10410, bitte Anmelden unter www.vhs-aachen.de

Den Link für den online-Zugang erfahren Sie bei der Anmeldung beziehungsweise zur Erinnerung am Tag der Veranstaltung

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 6. Februar 2024

Der ehemalige evangelische Westfriedhof

Die historischen Friedhöfe sind Inseln der Ruhe und Stätten des Gedenkens. Aber auch bedeutende kulturgeschichtliche Orte. Die zahlreichen monumentalen Grabdenkmäler bilden ein aufgeschlagenes Buch der Bau- und Kunststile. Die in Stein gehauenen Namen stecken voller Geheimnisse und berichten von den dort beigesetzten Menschen und ihren Geschichten.
Als der Friedhof am Güldenplan (Monheimsallee) keine Möglichkeiten mehr für Beisetzungen bot, wurde an der Westgrenze Aachens eine neue Anlage geschaffen. Man begegnet dort den beeindruckend kunstvoll gehaltenen Spuren der bekannten Aachener Familien wie den Suermondts, den Delius´, den Honigmann und Direktor von Kaven. Die Grabdenkmäler zeigen elegische Trauernde, kapriziöse Engel oder strenge steinerne Portraits.

Treffpunkt: Vaalser Straße, linke Seite, beim Eingangstor

Eine Veranstaltung der vhs Aachen (241-10356). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 9. Januar 2024

Spuren Aachener Geschichte – der Ostfriedhof

Als die Städte im ausgehenden 18. Jahrhundert immer größer wurden, wurden Beisetzungen in der Innenstadt verboten. Damals wurde der noch immer bestehende Ostfriedhof angelegt und 1803 eingesegnet.
Heute steht die Anlage unter Denkmalschutz. Viele der erhaltenen Grabsteine zeigen eindrucksvoll den Wandel vom Umgang mit dem Tod. Besonders auffallend sind die im frühen 20. Jahrhundert entstandenen Anlagen, die von den Vorstellungen der Auftraggeber*innen nach Repräsentation bestimmt werden.
Der Rundgang bietet kunst- und kulturhistorische Informationen und ist eine gute Gelegenheit, die Stadtgeschichte neu zu entdecken. Denn der Friedhof wird als „aufgeschlagenes Geschichtsbuch Aachens“ beschrieben.

Treffpunkt um 15.00 Uhr, ca 1,5 Stunden, Vor dem Eingang am Adalbertsteinweg

Eine Veranstaltung der vhs Aachen Nr. 241-10350. Bitte Anmelden unter www.vhs-aachen.de

 

 

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 18. November 2023

Das Campo Santo auf dem Westfriedhof

Das Campo Santo auf dem Westfriedhof

Bei der Eröffnung des neuen katholischen Friedhofs an der Vaalser Straße vor fast 120 Jahren lag dieser weitab vor den Toren der Stadt. Nach den Plänen des Stadtbaumeisters hatte man das Gelände aufgeteilt. Entlang der Wege gab es die Wahlgräber, in den Flurbereichen die günstigeren Reihengräber. Für besonders gut situierte Familien, die auf Beisetzungen in gemauerten Grüften nicht verzichten wollten, baute man nach Vorbildern in München, Wien oder Pisa ein besonderes Gebäude, in dem sich die Grabkammern unter dem Boden der Hallen befinden. Während neogotische Formen das äußere Erscheinungsbild bestimmen, sind Teile der Gewölbe und die Wandnischen mit reichen Grabdenkmälern in angedeuteten Jugendstilformen geschmückt. Der „Campo Santo“ ist mehr als ein Denkmal: Relikt einer längst vergangenen Epoche, in der es üblich war, das man sich die Erinnerung an die verstorbenen Lieben viel Geld kosten ließ.

Treffpunkt um 14.00 Uhr, ca 1,5 Stunden, Vor dem Eingang am Parkplatz beim Blumengeschäft an der Vaalser Straße

 

 

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 15. November 2023

1973: Haschen, Hoddelemarkt, Hochhaus. Stadtgeschichtliche Plaudereien – die Jahre mit 3

Endlich gelang nach vielen Anläufen die Premiere einer Briefmarke mit einem Aachener Motiv. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis diese auf einem der neu eingerichteten Flohmärkte gehandelt wurde. Lange wurde der Neubau des Bushofes geplant, der 1973 endlich fertig wurde als Schaltstelle für den Nahverkehr. Kaum eingeweiht, gab es schon Einschnitte. An Wochenenden im November ruhte der Verkehr – wegen der Ölkrise. Auf Rollschuhen ging es über die Peterstraße in Richtung Europaplatz, wo man einen neugierigen Blick in die Baugrube des Iduna-Hochhauses werfen konnte.

Veranstaltung der vhs Aachen: 232-01307, bitte Anmelden unter www.vhs-aachen.de

Raum: 241 (Forum)

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 12. September 2023

Aachener Ostfriedhof – Skulpturen

Skulpturen

Gedenken und Mahnung

Mit gut 215 Jahren des Bestehens hat der Aachener Ostfriedhof viele Moden und viele gesellschaftliche Veränderungen überdauert.

Der heutige Rundgang lenkt den Fokus auf die Bildhauerarbeiten und Statuen lenken. Ob in Stein gehauen oder in Bronze gegossen: Statuen waren beliebt, trotz des hohen Anschaffungspreises. Der Überblick zeigt nicht nur die Kunst, – sondern auch die kulturhistorischen Details einer prachtliebenden Zeit..

Treffpunkt um 17.00 Uhr, ca 1,5 Stunden, beim Haupteingang am Adalbertsteinweg.

Um eine Spende für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 5 Eur wird gebeten.

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 22. Juni 2023

Aachener Ostfriedhof – Pauwels und Kuckhoff

Pauwels und Kuckhoff

Auf Grabsteinen Geschichte entdecken

Bei einem weiterer Rundgang über den historischen Friedhof am Adalbertsteinweg  stellt Bauhistoriker Dr. Holger A. Dux für den Förderkreis zum Erhalt des Aachener Ostfriedhofs interessante Grabstätten zum Thema „Fabrikant Pauwels und Schriftsteller Kuckhoff – Aachener Familien machen Geschichte“ vor. Zwischen der Aufstellung des Grabmals für den Fabrikanten und Waggonbauer Pauwels aus Brüssel und dem Gedenkstein für den 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichteten Schriftsteller Adam Kuckhoff liegen viele Jahrzehnte. Daher haben sich nicht nur die Mode, sondern auch die Größe und die verwendeten Materialien gewandelt.

Treffpunkt um 17.00 Uhr, ca 1,5 Stunden, beim Haupteingang am Adalbertsteinweg.

Um eine Spende für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 5 Eur wird gebeten.