Lesung: Aachen – Weißt du noch? Die 70er Jahre in Aachen
Lesung: Aachen – Weißt du noch? Open Air und „oben ohne“ … Rockmusik und süß Düfte. Geschichten und Anekdoten aus dem Aachen der 70er Jahre
Die 1970er sind das Jahrzehnt der Pril Blumen, der autofreien Sonntage und der Supermarkt-Ketten. Die einen laufen im Flower-Power-Hippie-Look und die anderem im olivgrünen Parka durch die Stadt. Junge Frauen begeistern sich für Mini-, Midi- oder Maxiröcke. Bei der Bundeswehr dürfen laut dem damaligen Verteidigungsminister Helmut Schmitt lange Haare getragen werden – aber nur mit einem Haarnetz. Es werden der Bushof, Schulzentren und das Klinikum gebaut. Erstmals gibt es Flohmärkte, ganz im Sinne der „Nostalgiewelle“. Über all das und noch viel mehr berichtet die Lesung mit einigen beispielhaften Bildern. In seinem Buch „Aachen – Weißt du noch? Open Air und ‚oben ohne‘ … Rockmusik und süße Düfte“ entführt Dr. Holger A. Dux in das Aachen der 1970er Jahre – eine Zeit des Aufbruchs, der Musik, der Proteste und der unbeschwerten Jugend. Ein Abend zum Erinnern und nachdenken.
Dienstag, 7. Juli 2026, 19:00-20:30 Uhr
Kostenlos
Treffpunkt: Würselen, Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, Saal
Kaiserstraße 36
52146 Würselen
Weißt du noch? Hier trinkt man Köppelchen. Da werden Erinnerungen wach
Lesung: Hier trinkt man Köppelchen
Kennen Sie Herzogenrath-Kohlscheid? Sicher das, werden Sie sagen und denken an die Kirche, das Rathaus oder die inzwischen bis auf die Straßennamen verschwundenen Kohle-Gruben. Aber die bauliche Gestalt der Gemeinde wird durch viel mehr geprägt. Da sind die Geschäfte, die Wohnhäuser und die Denkmäler. Ob Verwaltungsgebäude oder Wohnhäuser der Steiger, an vielen Straßen ist im Laufe der Jahrhunderte etwas entstanden, was heute unverwechselbar das Erscheinungsbild von Herzogenrath-Kohlscheid ausmacht. Spannenderweise hört eine Bauphase niemals auf. Jede Generation fügt etwas Neues hinzu. Das Non-plus-Ultra von heute ist Baugeschichte von Übermorgen. Kommen Sie mit auf einen virtuellen Stadtspaziergang unter dem Motto: „Kohlscheid“ für Zugezogene und „Ureinwohner“!
Die Lesung ist eine Veranstaltung der KÖB Katholische Öffentliche Bibliothek St. Katharina Kohlscheid
Montag, 6. Juli 2026 16:00-17:30 Uhr
Kostenlos
Entlang des ehemaligen Aachener Mauerrings II
Rundgang
Wie Jahresringe legen sich große Straßenzüge rund um Aachen. Hier standen im Mittelalter die Aachener Stadtmauern. Ihr Bau wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts begonnen. Schon rund 100 Jahre später musste ein zweites Sicherungssystem angelegt werden.
Von dieser Stadtmauer, die einst eine Länge von 5,5 km hatte, gibt es heute noch Interessantes zu berichten und manche Relikte zu betrachten.
Der Rundgang verfolgt den zweiten Abschnitt vom Ponttor bis zum Langen Turm und wir auch die ehemalige Barbarossamauer berühren.
Dies ist eine Veranstaltung mit dem Aachener Geschichtsverein
5. Juli 2026, So 15:00–16:30 Uhr
Treffpunkt: Ponttor, Stadtseite
Aachener Stadtviertel: Beim Wehrhaften Schmied um die Ecke
Rundgang
Auf dem ersten Teil der alten Jakobstraße, von der Kreuzung an der Kockerellstraße bis zum Löhergraben, gibt es noch manch bedeutendes Beispiel aus der Aachener Baugeschichte. Die Beispiele entstanden, wie der „Wylresche Hof“ noch in der Couvenzeit, oder wie Haus „Eijene Kaiser Karl“ im darauffolgenden Klassizismus. Daneben sind die Beispiele aus dem 19. Jahrhundert genauso wie aus der Zeit des Wiederaufbaus von Interesse.
Wichtigster Bau ist sicherlich die ehemalige, dem Hl. Paul geweihte Kirche der Dominikaner. Sie hatte an einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt einen bedeutenden Standort. Ihre gotischen Maßwerke lassen an das Mittelalter denken, auch wenn sie nach den Zerstörungen des Weltkriegs aufwendig, quasi aus dem Nichts heraus, wieder geschaffen werden mussten.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-10280). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
4. Juli 2026, Sa 12:00–13:30 Uhr • 9,– /7,– €
Treffpunkt: Jakobstraße. Ecke Kockerellstraße
Wege gegen das Vergessen – Zwischen Oppenhoffallee und Theaterstraße
Rundgang vhs unterwegs
Die Wege gegen das Vergessen gehen auf ein Projekt der Volkshochschule Aachen zurück, in dem sich 1994 haben Bürger*innen Gedanken um die Gestaltung eines dezentralen Mahnmals gemacht haben. Schon von Beginn an sollten deshalb nicht nur Tafeln formuliert und aufgestellt werden, sondern auch bei Rundgängen vertiefende Inhalte angeboten werden. Da nicht alle 43 Tafeln bei einem Rundgang behandelt werden können, sollen bei diesem Rundgang die Tafeln auf dem Weg von der Oppenhoffallee bis zur Theaterstraße das Thema sein. Angesprochen werden Machtübergabe, Zwangsenteignungen, Jugend im Nationalsozialismus und die Kriegszeit in Aachen.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-04458). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
30. Mai 2026, Sa 15:00–16:30 Uhr • 9,– /7,– €
Treffpunkt: Oppenhoffallee, Denkmal für Franz Oppenhoff
Aachener Stadtviertel: Am Fuße des Lousbergs
Rundgang
Als die Stadt Aachen um 1900 erweitert werden sollte, machte man sich nicht nur Gedanken um die Wohnsiedlungen, sondern auch um die Villenbaugebiete. Am südlichen Hang des Lousbergs entstanden nach Überlegungen, die auf den bedeutenden Stadtplaner Joseph Stübben zurückgingen, eine ganze Reihe von herrschaftlichen Villenbauten, die von großen parkähnlichen Gärten umgeben wurden.
Die Liste der ehemaligen Bewohner*innen liest sich wie das „Who is who“ der Stadt. Tür an Tür mit den Fabrikanten und Kaufleuten lebte zeitweilig eine belgische Prinzessin. Der Rundgang führt in eine längst vergessene Zeit.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-10274). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
30. Mai 2026, Sa 12:00–13:30 Uhr • 9,– /7,– €
Treffpunkt: Ludwigsallee/Kupferstraße
Vortrag: Längst vergangen? – Allerlei Bauwerke in Kohlscheid
Vortrag: Längst vergangen? – Allerlei Bauwerke in Kohlscheid – Virtueller Stadtspaziergang
Kennen Sie Herzogenrath-Kohlscheid? Sicher das, werden Sie sagen und denken an die Kirche, das Rathaus oder die inzwischen bis auf die Straßennamen verschwundenen Kohle-Gruben. Aber die bauliche Gestalt der Gemeinde wird durch viel mehr geprägt. Da sind die Geschäfte, die Wohnhäuser und die Denkmäler. Ob Verwaltungsgebäude oder Wohnhäuser der Steiger, an vielen Straßen ist im Laufe der Jahrhunderte etwas entstanden, was heute unverwechselbar das Erscheinungsbild von Herzogenrath-Kohlscheid ausmacht. Spannenderweise hört eine Bauphase niemals auf. Jede Generation fügt etwas Neues hinzu. Das Non-plus-Ultra von heute ist Baugeschichte von Übermorgen. Kommen Sie mit auf einen virtuellen Stadtspaziergang unter dem Motto: „Kohlscheid“ für Zugezogene und „Ureinwohner“!
Freitag, 29. Mai 2026 19:00-20:30 Uhr
Kostenlos
Herzogenrath, Stadtbücherei Herzogenrath, Erkensstr. 2b
Bismarck und der Kulturkampf
Vortrag
Otto von Bismarck, der 1898 in der Nähe von Hamburg verstarb, wird heute eher wegen seiner Tätigkeiten als deutscher Politiker und Staatsmann mit Berlin verbunden.
Hier in Aachen hatte er als junger Beamter bei der preußischen Regierung sein Referendariat abgeschlossen. Danach machte er Karriere. Er wurde Ministerpräsident, Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes und nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 dessen erster Reichskanzler.
In mancherlei Hinsicht ist es einmal interessant, sich mit seinem Leben zu beschäftigen. Denn mit seinen Vorstellungen und den diplomatischen Schachzügen war er auch an der westlichen Reichsgrenze präsent. Beispielsweise im „Kulturkampf“, als manches Kloster in Deutschland ins benachbarte Ausland verlegt werden musste. Zählt man die Denkmäler und Portraits, die noch heute zu sehen sind, kann man auf die Bedeutung seiner Person schließen.
Kurs 14003
Dienstag, 28. Oktober 2025 19:00-20:30 Uhr
Treffpunkt: Altes Rathaus Würselen
kostenfrei
Die Veranstaltung findet als Kooperation zwischen der vhs Nordkreis Aachen und dem Geschichtsverein Alsdorf statt.
Der Ostfriedhof – Millionenallee 1
Rundgang
Neben der historischen Entwicklung des Friedhofs bis hin zu seiner jüngsten Erweiterung in den 1920er Jahren werden ausgesuchte Gräber vorgestellt. Sie bilden die so genannte „Millionenallee“ entlang der Stolberger Straße. Eine Gruppe von Grabstätten, die um die Wen de zum 20. Jahrhundert entstanden sind.
In diesen Jahren entstanden große, repräsentative Grabanlagen. Sie sind fast alle noch bis heute erhalten geblieben und dokumentieren den gesellschaftlichen Stand ihrer Auftraggeber sowie deren Rolle im öffentlichen Leben der Stadt.
Doch geht es nicht nur um die Geschichte der Familien und die Gestaltung der Grabsteine. Dem seit 2004 bestehenden Fördervereins ist es bisher gelungen, manches vom Alter und vom Sturm beschädigte Grabmal wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen.
Anmeldung bis 20.10.2025
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 252-10492). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
- Oktober 2025, So 15:00–16:30 Uhr • 9,– /7,– €
Treffpunkt: Am Haupteingang am Adalbertsteinweg
Der Aachener Ostfriedhof – Barock bis 60er
Der Wandel des Geschmacks
Rundgang
Auf einem der ältesten Teile des Friedhofs gibt es interessante und spannende Geschichten zu Aachener Familien, zu Grabdenkmälern und dem Umgang mit Trauer und Tod. Die Bandbreite könnte nicht größer sein: von einem noch ganz der im Klassizismus beliebten Formen der Antike über die historistischen Formen der Neogotik bis hin zu den reduzierten Formen der jüngsten, nun schon rund 50 Jahre zurückliegenden Epoche der Nachkriegsarchitektur.
Dies ist eine Veranstaltung des Förderkreises Ostfriedhofs e.V. Anmeldung nicht erforderlich
- Juni 2025, So, 15:00-16:30 Uhr • 7,50€
Treffpunkt: Haupteingang, Adalbertsteinweg
