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Juli 2026

Alsdorf – die Stadt der Türme
3 Juli um 16:00 - 17:30

Rundgang Überall stößt man beim Rundgang durch die Stadt auf Türme. Der mächtige Turm der Alsdorfer Burg berichtet von feudalen Zeiten mit Grafen. Der Wasserturm beim Kinocenter und der Förderturm hingegen sind Relikte der Epoche des Bergbaus. Tonnenweise wurde das „Schwarze Gold“ aus den Tiefen der Erde herausgeholt und auf die Waggons der Eisenbahn verladen. Die Kirchentürme runden schließlich das Bild der Stadt ab. Bei diesem Stadtrundgang gibt es noch viele weitere Relikte aus der Vergangenheit der Stadt zu sehen. Zur Anmeldung rufen Sie bitte in der vhs Nordkreis Aachen, 02406/666411 oder 02406/666414 an. Kurs 40001 Freitag, 3. Juli 2026; 16:00 bis 17:30 Uhr Treffpunkt, Vor dem Haupteingang der Alsdorfer Burg



Rundgang Auf dem ersten Teil der alten Jakobstraße, von der Kreuzung an der Kockerellstraße bis zum Löhergraben, gibt es noch manch bedeutendes Beispiel aus der Aachener Baugeschichte. Die Beispiele entstanden, wie der „Wylresche Hof“ noch in der Couvenzeit, oder wie Haus „Eijene Kaiser Karl“ im darauffolgenden Klassizismus. Daneben sind die Beispiele aus dem 19. Jahrhundert genauso wie aus der Zeit des Wiederaufbaus von Interesse. Wichtigster Bau ist sicherlich die ehemalige, dem Hl. Paul geweihte Kirche der Dominikaner. Sie hatte an einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt einen bedeutenden Standort. Ihre gotischen Maßwerke lassen an das Mittelalter denken, auch wenn sie nach den Zerstörungen des Weltkriegs aufwendig, quasi aus dem Nichts heraus, wieder geschaffen werden mussten.   Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-10280). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 4. Juli 2026, Sa 12:00–13:30 Uhr • 9,– /7,– € Treffpunkt: Jakobstraße. Ecke Kockerellstraße  



Rundgang vhs unterwegs Auch mehr als 85 Jahre nach der Pogromnacht 1938 lassen sich, beim genauen Hinschauen, noch Spuren entdecken. Häuser und Straßen, Fabriken und nicht zuletzt die Stolpersteine erinnern an Menschen, die hier einst gelebt haben und sich als Aachener*innen gefühlt haben. Mitten in der Innenstadt, vor Geschäfts- und privaten Wohnhäusern finden sich seit 2008 zahlreiche Stolpersteine, die zur Erinnerung an die Jüdinnen und Juden verlegt worden sind. Ihren Biografien wird auf diesem Rundgang gemeinsam nachgegangen. Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-04463). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 4. Juli 2026, Sa 15:00–16:30 Uhr • 9,– /7,– € Treffpunkt: Holzgraben, Am Glaskubus



Nachdem der Kirchhof bei der Kirche St. Michael vollkommen belegt war, beschloss der Gemeinderat des damals noch selbständigen Burtscheid, einen neuen Friedhof an dem vom Ortskern nach Lichtenbusch führenden Weg anzulegen. Von Anfang an nutzten ihn Katholiken und Protestanten für die Beisetzung ihrer Toten. Die teilweise über 100 Jahre alten Grabdenkmäler zeigen Burtscheids Zeiten als blühender Textilstadt. Familiennamen erinnern an Bürgermeister, Ehrenbranddirektoren und natürlich auch an die Tuch- und Nadelfabrikanten. Ihre Geschichte wird ergänzt mit Hinweisen zu ihren Wohnhäusern und Fabriken. Erklärungen zur stilistischen Gestaltung der Gräber sowie Erläuterungen der Details runden den Rundgang ab. Bitte anmelden bei vhs Aachen, Kurs-Nummer 241-10380 (www.vhs-aachen.de) Treffpunkt: Aachen, am Haupteingang des Heißbergfriedhofes  



Rundgang Wie Jahresringe legen sich große Straßenzüge rund um Aachen. Hier standen im Mittelalter die Aachener Stadtmauern. Ihr Bau wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts begonnen. Schon rund 100 Jahre später musste ein zweites Sicherungssystem angelegt werden. Von dieser Stadtmauer, die einst eine Länge von 5,5 km hatte, gibt es heute noch Interessantes zu berichten und manche Relikte zu betrachten. Der Rundgang verfolgt den zweiten Abschnitt vom Ponttor bis zum Langen Turm und wir auch die ehemalige Barbarossamauer berühren.   Dies ist eine Veranstaltung mit dem Aachener Geschichtsverein 5. Juli 2026, So 15:00–16:30 Uhr Treffpunkt: Ponttor, Stadtseite



Lesung: Hier trinkt man Köppelchen Kennen Sie Herzogenrath-Kohlscheid? Sicher das, werden Sie sagen und denken an die Kirche, das Rathaus oder die inzwischen bis auf die Straßennamen verschwundenen Kohle-Gruben. Aber die bauliche Gestalt der Gemeinde wird durch viel mehr geprägt. Da sind die Geschäfte, die Wohnhäuser und die Denkmäler. Ob Verwaltungsgebäude oder Wohnhäuser der Steiger, an vielen Straßen ist im Laufe der Jahrhunderte etwas entstanden, was heute unverwechselbar das Erscheinungsbild von Herzogenrath-Kohlscheid ausmacht. Spannenderweise hört eine Bauphase niemals auf. Jede Generation fügt etwas Neues hinzu. Das Non-plus-Ultra von heute ist Baugeschichte von Übermorgen. Kommen Sie mit auf einen virtuellen Stadtspaziergang unter dem Motto: „Kohlscheid“ für Zugezogene und „Ureinwohner“! Die Lesung ist eine Veranstaltung der KÖB Katholische Öffentliche Bibliothek St. Katharina Kohlscheid Montag, 6. Juli 2026 16:00-17:30 Uhr Kostenlos Katharinahaus, Markt 5, 52134 Herzogenrath



Lesung: Aachen – Weißt du noch? Open Air und „oben ohne“ … Rockmusik und süß Düfte. Geschichten und Anekdoten aus dem Aachen der 70er Jahre Die 1970er sind das Jahrzehnt der Pril Blumen, der autofreien Sonntage und der Supermarkt-Ketten. Die einen laufen im Flower-Power-Hippie-Look und die anderem im olivgrünen Parka durch die Stadt. Junge Frauen begeistern sich für Mini-, Midi- oder Maxiröcke. Bei der Bundeswehr dürfen laut dem damaligen Verteidigungsminister Helmut Schmitt lange Haare getragen werden – aber nur mit einem Haarnetz. Es werden der Bushof, Schulzentren und das Klinikum gebaut. Erstmals gibt es Flohmärkte, ganz im Sinne der „Nostalgiewelle“. Über all das und noch viel mehr berichtet die Lesung mit einigen beispielhaften Bildern. In seinem Buch „Aachen – Weißt du noch? Open Air und ‚oben ohne‘ … Rockmusik und süße Düfte“ entführt Dr. Holger A. Dux in das Aachen der 1970er Jahre – eine Zeit des Aufbruchs, der Musik, der Proteste und der unbeschwerten Jugend. Ein Abend zum Erinnern und nachdenken. Dienstag, 7. Juli 2026, 19:00-20:30 Uhr Kostenlos Treffpunkt: Würselen, Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, Saal Kaiserstraße 36 52146 Würselen



Oktober 2026

Weitere Geschichten zu den historischen Denkmälern Rundgang   Die Geschichte des Heidelberger Bergfriedhofs reicht bis ins Jahr 1844 zurück. Seither wurde die Begräbnisstätte immer wieder erweitert, bis sie im Jahr 1962 ihre heutige Ausdehnung erreichte. Aber auch die Grabstätten selbst unterlagen einem steten Wandel. In jeder Epoche fand die Trauer- und Bestattungskultur ihren eigenen Ausdruck. So finden sich Skulpturen aus Stein gehauen oder in Bronze gegossen sowie Stile von der mittelalterlichen Romanik, des Klassizismus bis hin zum Jugendstil zum Ende des 19. Jahrhunderts. Neben Hinweisen zur Kunst- und Kulturgeschichte gibt die Führung auch Einblicke in die Familiengeschichten von auf dem Friedhof ruhenden Persönlichkeiten. Treffpunkt: Eingang Steigerweg Dies ist eine Veranstaltung  für das  Landschafts- und Forstamt, Regiebetrieb Friedhöfe Heidelberg (Veranstaltung Nr. 0303). Bitte anmelden unter  https://natuerlich.heidelberg.de 18.10.2026 So 14:30–16:30 Uhr • 8,– /4,– €



November 2026

Geschichten zu den historischen Denkmälern Rundgang   Alte Friedhöfe üben häufig einen gewissen Reiz auf viele Menschen aus. Selbst auf Reisen besucht man die historischen Begräbnisplätze, selbst wenn dort keine Gräber von Angehörigen zu finden sind. Neugierig bestaunt man die Denkmäler, die Inschriften, die Skulpturen und Symbole. Häufig bleiben viele Fragen unbeantwortet – dabei möchte man so gerne mehr erfahren. Einige Antworten auf diese Fragen gibt es auf diesem Rundgang entlang der Grabstätten auf dem Bergfriedhof. Neben der Geschichte werden auch Informationen über Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Unternehmertum und Kunst geteilt. Seit der Entstehung des Bergfriedhofs hat jede Generation ihre Trauer um den Verstorbenen in anderer Weise ausgedrückt. Dieser Besuch beleuchtet auch die kunstgeschichtlichen Entwicklungen vom Historismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Reformstil in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen. Treffpunkt: Haupteingang Rohrbacher Straße (Haltestelle ÖPNV) Dies ist eine Veranstaltung  für das  Landschafts- und Forstamt, Regiebetrieb Friedhöfe Heidelberg (Veranstaltung Nr. 0303). Bitte anmelden unter  https://natuerlich.heidelberg.de 15.11.2026 So 14:30–16:30 Uhr • 8,– /4,– €



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