Author: Holger A. Dux geschrieben am: 27. Oktober 2020

Aachener Ostfriedhof – Priester und Ordensleute

Priester und Ordensleute

Frommes Wirken für die Stadtgesellschaft

Am Dienstag, 27. Oktober, startet ein Rundgang des Förderkreises mit Bauhistoriker Dr. Holger A. Dux über den Ostfriedhof.

Der Fokus steht diesmal nicht nur die Gründung und der schrittweisen Erweiterung der Erinnerungsstätte im damals noch weitgehend unbebauten Gelände. Verschiedene Beispiele von letzten Ruhestätten der Priester und Ordensangehörigen sollen vorgestellt werden. Erinnert wird da beispielsweise an den ersten Aachener Bischof Berdolet, der für die Periode der napoleonischen Besatzung steht. Für die anschließenede Zeit der Industrialisierung und die damit verbundenen sozialen Probleme der immer größer werdenden Stadt stehen die Ordensgemeinschaften, denen man hier auf dem Friedhof einen Platz überlassen hat.

Treffpunkt um 16.00 Uhr, ca 1,5 Stunden, beim Haupteingang am Adalbertsteinweg. Um eine Spende für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 5 Eur wird gebeten.

 

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 22. September 2020

Aachener Ostfriedhof – Die ältesten Gräber Teil 1

Die ältesten Gräber Teil 1
Was man unbedingt gesehen haben sollte

Am Dienstag, 22. September, findet ein Rundgang über den historischen Friedhof am Adalbertsteinweg statt. Begleitet wird die Gruppe von dem Bauhistoriker Holger A. Dux.

Neben der allgemeinen Entstehungsgeschichte werden ausgesuchte Gräber vorgestellt. Die zahlreichen individuell gestalteten Grabdenkmäler geben ein detailliertes Bild zur Sozialgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts

Der Rundgang beginnt um 17.00 Uhr am Haupteingang. Begleitet wird die Gruppe von dem Bauhistoriker Holger A. Dux.

Um eine Spende für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 5 Eur wird gebeten.

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 25. August 2020

Aachener Ostfriedhof – Skulpturen

Skulpturen

Gedenken und Mahnung

Mit gut 215 Jahren des Bestehens hat der Aachener Ostfriedhof viele Moden und viele gesellschaftliche Veränderungen überdauert.

Der heutige Rundgang lenkt den Fokus auf die Bildhauerarbeiten und Statuen lenken. Ob in Stein gehauen oder in Bronze gegossen: Statuen waren beliebt, trotz des hohen Anschaffungspreises. Der Überblick zeigt nicht nur die Kunst, – sondern auch die kulturhistorischen Details einer prachtliebenden Zeit..

Treffpunkt um 17.00 Uhr, ca 1,5 Stunden, beim Haupteingang am Adalbertsteinweg.

Um eine Spende für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 5 Eur wird gebeten.

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 21. Juli 2020

Aachener Ostfriedhof – Reumont und Förster

Reumont und Förster

Über den unbekannten Ostfriedhof – Paten zu Aachener Straßen

Diesmal werden Grabdenkmäler aus dem späten 19. Jahrhundert vorgestellt. Manche der Namen wie von Reumont, Förster und Rehm begegnen dem Aufmerksamen in den Aachener Stadtvierteln. Der Ostfriedhof ist so etwas wie ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch der Stadt Aachen

Doch geht es nicht nur um die Geschichte. Vorgestellt wird auch die Arbeit des Fördervereins Ostfriedhof Aachen e.V. Im 16. Jahr seines Bestehens ist es bisher gelungen, manches vom Alter und vom Sturm beschädigte Grabmal wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen.

Um eine Spende für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 5 Eur wird gebeten.

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 15. Juli 2020

Unvergängliches Aachen

Unvergängliches Aachen

Film mit Erläuterungen

Am Ende des 2. Weltkriegs hatte Aachen, die westliche Großstadt in Deutschland, schwer gelitten. Trotz der fehlenden Wohnungen und Schulen kehrten ihre Bewohner schon bald aus der Evakuierung zurück in Ihre Heimat.

Der heute wenig bekannte Film „Unvergängliches Aachen“ zeigt, wie die Stadt Karls des Großen dank des Aufbauwillens der Aachener an vielen Stellen neu entstanden ist. Ergänzt werden Bilder und Kommentare im Film durch Fakten und Details aus der Stadtgeschichte.

Veranstaltungsort: VHS, Peterstraße 21-25, Raum 241, Forum 52062 Aachen

kostenfrei

Veranstaltungsnummer: 202-01515

Bitte unbedingt anmelden bis Freitag, 10. Juli 2020

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 18. November 2019

Synagogen in Aachen … 1862 – 1957 – 1995

Vortrag

Zwei Orte sind für den Aufbau und den Bestand einer jüdischen Gemeinde von immenser Wichtigkeit. Der Friedhof als ewige Ruhestätte und Ort der Erinnerung und die Synagoge für die Gottesdienste und das Gemeindeleben.
In Aachen lassen sich Gebetssäle seit dem frühen 19. Jahrhundert nachweisen: zuerst am Hirschgraben, später am Synagogenplatz und in der Oppenhoffallee. Alle Bauten waren Ausdruck ihrer Entstehungszeit: prachtvoll-orientalisch im 19. Jahrhundert und dezent-modern in der Mitte der 1950er Jahre. Der seit 1995 genutzte Neubau berücksichtigt die Traditionen der jüdischen Religion genauso wie die Anforderung an die heutigen Erfordernisse. Obwohl er mitten in der Stadt zu finden ist, kennen die meisten nur die Fassade und wissen wenig über das, was sich im Innern abspielt.

VHS Aachen Kurs: 192-04055

Einlass nur nach Anmeldung bei der VHS bis spätestens 20.11.2018. Aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen kann es beim Einlass zu Wartezeiten kommen. Sie werden deshalb gebeten, frühzeitig zu erscheinen und Ihren Personalausweis bereit zu halten. Bitte führen Sie keine größeren Taschen oder Rucksäcke mit sich

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 6. Oktober 2019

Der jüdische Friedhof in Aachen

Neben den Synagogen als Stätten des Gebets sind die Friedhöfe die wichtigsten Stätten der jüdischen Religion.

Der jüdische Friedhof an der Lütticher Straße entstand nach 1822. Im Laufe der Zeit haben die Grabstätten ihr Erscheinungsbild verändert. Manche sind ein Beleg dafür, dass um die Jahrhundertwende eine Epoche der Anpassung an christliche Gebräuche stattgefunden hat.
Neben den kunsthistorischen Aspekten werden auch die Biografien von Menschen, die das öffentliche Leben Aachens als Fabrikanten, Bibliothekare, Stadtverordnete oder Lehrer geprägt haben, beleuchtet.

Männer tragen bitte eine Kopfbedeckung. Treffpunkt: Haupteingang an der Lütticher Straße (Bushaltestelle)

 

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 24. September 2019

Aachener Ostfriedhof – Pauwels und Kuckhoff

Pauwels und Kuckhoff

Auf Grabsteinen Geschichte entdecken

Bei einem weiterer Rundgang über den historischen Friedhof am Adalbertsteinweg  stellt Bauhistoriker Dr. Holger A. Dux für den Förderkreis zum Erhalt des Aachener Ostfriedhofs interessante Grabstätten zum Thema „Fabrikant Pauwels und Schriftsteller Kuckhoff – Aachener Familien machen Geschichte“ vor. Zwischen der Aufstellung des Grabmals für den Fabrikanten und Waggonbauer Pauwels aus Brüssel und dem Gedenkstein für den 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichteten Schriftsteller Adam Kuckhoff liegen viele Jahrzehnte. Daher haben sich nicht nur die Mode, sondern auch die Größe und die verwendeten Materialien gewandelt.

Treffpunkt um 17.00 Uhr, ca 1,5 Stunden, beim Haupteingang am Adalbertsteinweg.

Um eine Spende für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 5 Eur wird gebeten.

 

 

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 17. September 2019

Spazierwege: Der von-Halfern-Park

Am Ende des Preuswegs liegt ein besonderes Highlight der Aachener Parkanlagen. Noch heute trägt er den Namen einer Aachener Tuchmacherfamilie. Mit deren Geschichte ist auch seine Entstehung verbunden. Gedacht als Erholungsstätte, hat sich die Familie eine prunkvolle Villa errichten lassen. Im umliegenden, großzügigen Garten im Stil eines englischen Landschaftsparks stehen Bäume, die nicht oft in der Region vorkommen. Gustav von Halfern sammelte Setzlinge wie andere Menschen Briefmarken. Die Pflanzen suchte er auf seinen Reisen aus und ließ sie hier anpflanzen.
Der Rundgang verknüpft Stadt-, Familien- und Naturgeschichte.
Die Veranstaltung findet als Kooperation der Volkshochschule Aachen mit der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade und dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. Regionalverband Euregio Aachen statt.

Treffpunkt: Aachen, Haltestelle Hochgrundhaus, AVV Buslinie 24

VHS Kurs 192-01506

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 14. August 2019

Das Campo Santo auf dem Westfriedhof

Das Campo Santo auf dem Westfriedhof

Bei der Eröffnung des neuen katholischen Friedhofs an der Vaalser Straße vor fast 120 Jahren lag dieser weitab vor den Toren der Stadt. Nach den Plänen des Stadtbaumeisters hatte man das Gelände aufgeteilt. Entlang der Wege gab es die Wahlgräber, in den Flurbereichen die günstigeren Reihengräber. Für besonders gut situierte Familien, die auf Beisetzungen in gemauerten Grüften nicht verzichten wollten, baute man nach Vorbildern in München, Wien oder Pisa ein besonderes Gebäude, in dem sich die Grabkammern unter dem Boden der Hallen befinden. Während neogotische Formen das äußere Erscheinungsbild bestimmen, sind Teile der Gewölbe und die Wandnischen mit reichen Grabdenkmälern in angedeuteten Jugendstilformen geschmückt. Der „Campo Santo“ ist mehr als ein Denkmal: Relikt einer längst vergangenen Epoche, in der es üblich war, das man sich die Erinnerung an die verstorbenen Lieben viel Geld kosten ließ.

Treffpunkt um 15.00 Uhr, ca 1,5 Stunden, Vor dem Eingang am Parkplatz beim Blumengeschäft an der Vaalser Straße

Dier ist eine Veranstaltung des Aachener Geschichtsvereins e.V..