Author: Holger A. Dux geschrieben am: 21. September 2019

Köln: Handel und Wandel

Studienfahrt zur Industrie- und Handelsgeschichte

Einer der wichtigsten Faktoren für die Entstehung der Stadt Köln war ihre Lage am Ufer des Rheins. Hier wurde gehandelt und auch produziert. Nicht nur das Eau de Cologne oder der Otto-Motor. Kann man von all dem noch etwas entdecken?
Der Ausflug in die Geschichte stellt nicht nur Gürzenich und Stapelhaus, sondern auch Banken, Post oder Geschäfte vor. Es wird auch deutlich, wie sehr sich der Bedarf verändert. Die Stadtmauern wurden für eine Ringstraße abgebrochen und Hafen und Rangierbahnhöfe in attraktive Wohnquartiere umgewandelt.

Anmeldung bitte bis zum 13.09.2019

Treffpunkt: 8:30 Uhr vor dem Haupteingang des Hauptbahnhofs Aachen

VHS Veranstaltung 192-1402

Rückkehr: gegen 18:30 Uhr

Kosten: 29,00 €/k.E., einschließlich Zugfahrt

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 19. September 2019

Aachen hatte nicht nur ein Theater

Das Stadttheater mit den ionischen Säulen und dem schmucken Giebel kennt fast jeder. Viele wissen auch, was man dort sehen kann.
Aber dass der Bau von J.P. Cremer einen Vorgänger am Katschhof hatte, kann man sich heute nicht mehr gut vorstellen. Untergegangen sind auch kleine Theaterbühnen für Operetten und Varieté. Das Schängchen trieb seine Spielchen in der Maus am Dom, und bei gutem Wetter – was jedoch selten war – konnte man sogar das Freilichttheater auf dem Lousberg besuchen.
Attraktionen für die Bürgerinnen und Bürger, aber vor allen Dingen auch für die Kurgäste, machten den Charme Aachens aus.
Ein Blick zurück mit historischen Bildern weckt Erinnerungen an Damals.
Die Veranstaltung findet als Kooperation der Volkshochschule Aachen mit der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade und dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. Regionalverband Euregio Aachen statt.

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 17. September 2019

Spazierwege: Der von-Halfern-Park

Am Ende des Preuswegs liegt ein besonderes Highlight der Aachener Parkanlagen. Noch heute trägt er den Namen einer Aachener Tuchmacherfamilie. Mit deren Geschichte ist auch seine Entstehung verbunden. Gedacht als Erholungsstätte, hat sich die Familie eine prunkvolle Villa errichten lassen. Im umliegenden, großzügigen Garten im Stil eines englischen Landschaftsparks stehen Bäume, die nicht oft in der Region vorkommen. Gustav von Halfern sammelte Setzlinge wie andere Menschen Briefmarken. Die Pflanzen suchte er auf seinen Reisen aus und ließ sie hier anpflanzen.
Der Rundgang verknüpft Stadt-, Familien- und Naturgeschichte.
Die Veranstaltung findet als Kooperation der Volkshochschule Aachen mit der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade und dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. Regionalverband Euregio Aachen statt.

Treffpunkt: Aachen, Haltestelle Hochgrundhaus, AVV Buslinie 24

VHS Kurs 192-01506

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 12. September 2019

Wo kehrte man ein in den 1950ern

Manche Straßen lagen noch in Trümmern, als man schon wieder anfing, rauschende Feste zu Silvester oder Karneval zu improvisieren. In den nur noch teilweise existierenden Häusern, beispielsweise in den „Vier Jahreszeiten“ oder im „Kurhausrestaurant“ trafen sich Vereine oder Familien zu größeren Festen.
Sein Bier trank man gerne im „Walfisch“, bei „Degraa“ oder bei „Bürgerbräu Wiertz“. Zur Zeiten der „Fresswelle“ wurden Restaurants beliebt. Da konnte man zwischen „gut-bürgerlich“ oder „jugoslawisch“ oder gar „chinesisch“ wählen.
Die Kneipendichte in der Stadt war enorm. Sogar für die Stunden um Mitternacht fand sich eine Auswahl an „Bars“, die zumindest dem Namen nach noch heute bekannt sind.

Die Veranstaltung findet als Kooperation der Volkshochschule Aachen mit der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade und dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. Regionalverband Euregio Aachen statt.

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 17. November 2018

Entlang des ehemaligen Mauerrings Teil III

Rundgang

Wie Jahresringe legen sich große Straßenzüge rund um Aachen. Hier standen im Mittelalter die Aachener Stadtmauern. Ihr Bau wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts begonnen. Schon rund 100 Jahre später musste ein zweites Sicherungssystem angelegt werden.

Von dieser Stadtmauer, die einst eine Länge von 5,5 km hatte, gibt es heute noch Interessantes zu berichten und manche Relikte zu betrachten.

Der Rundgang verfolgt den zweiten Abschnitt vom Ponttor bis zum Langen Turm.

VHS Veranstaltung 182-01266

Treffpunkt: Pontstraße, Ponttor, Stadtseite

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 9. September 2018

Der Monarchenkongress 1818

Rundgang zum Tag des offenen Denkmals

Aachen vor genau 200 Jahren. Die Zugehörigkeit der Stadt zum Königreich Preußen war besiegelt. Eine neue Zeit konnte beginnen. Eine der wesentlichen Aufgaben bestand darin, das Wirtschaftsleben wieder in Schwung zu bringen. Mit den hier erzielten Steuereinnahmen konnte das Stadtsäckel aufgefüllt werden.

Für den Ruf der aufstrebenden Stadt gab es eine große zusätzliche Chance, als bekannt wurde, dass man für Mitte September 1818 einen Kongress plante. Höchste Herrschaften und Diplomaten würden Bad Aachen einen Besuch abstatten.

Was damals geschah, soll anhand von Straßennamen, dem Kongressdenkmal und sonstigen Erinnerungen nacherzählt werden.

Die Veranstaltung findet als Kooperation der Volkshochschule Aachen mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. Regionalverband Euregio Aachen statt.

 

14.00-15.30

Treffpunkt: Markt, vor dem Karlsbrunnen

 

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 25. Juli 2018

Heißbergfriedhof in Burtscheid II

In Aachen gibt es eine ganze Reihe von historischen Friedhöfen: Ein besonders interessanter ist der von Burtscheid. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war der alte Friedhof bei der Kirche St. Michael vollkommen belegt, so dass sich die Gemeinde dazu verpflichtet fühlte, einen neuen Begräbnisplatz außerhalb des Wohngebietes, an dem Weg nach Lichtenbusch anlegen zu lassen.

Bei dem Spaziergang über das Gelände werden Grabdenkmäler vorgestellt, die an Personen erinnern, die im öffentlichen Leben der bis 1897 selbständigen Gemeinde Burtscheid eine Rolle gespielt haben. Zu nennen sind hier unter anderem der Baumeister Carl Sieben, Pastor Deutelmoser, der Landrat Georg Hasenclever oder der Musiker Ferdinand Breunung.

Neben den biografischen Inhalten steht die Entwicklung der Trauerkultur seit der Mitte des 19. Jahrhunderts im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Treffpunkt: Am Haupteingang des Heißbergfriedhofs

VHS Veranstaltung 181-01282

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 2. Juni 2018

Aachener Stadtviertel – Beim Lousberg

Aachener StadtvierteI – Am Fuße des Lousbergs

Rundgang

Als die Stadt um 1900 erweitert werden sollte, machte man sich nicht nur Gedanken um die Wohnsiedlungen, sondern auch um die Villenbaugebiete. Am südlichen Hang des Lousbergs entstanden nach den auf den bedeutenden Stadtplaner Joseph Stübben zurückgehende Überlegungen eine ganze Reihe von herrschaftlichen Villenbauten, die von großen parkähnlichen Gärten umgeben wurden.

Die Liste der ehemaligen Bewohner liest sich wie das „Who is who“ der Stadt. Tür an Tür mit den Fabrikanten und Kaufleuten lebte zeitweilig eine belgische Prinzessin. Der Rundgang führt in eine längst vergessene Zeit.

VHS Veranstaltung 181-01264

Treffpunkt: An der Ludwigsallee/Ecke Kupferstraße (Bushaltestelle Ehrernmal/Lousberg)

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 27. Februar 2018

Aachener Ostfriedhof – Links vom Eingang

Links vom Eingang – instandgesetzt und gut erhalten

Über den unbekannten Ostfriedhof

Instand gesetzt und gut erhalten

Der Aachener Ostfriedhof wurde vor 210 Jahren eingesegnet und zum ersten Mal für eine Beisetzung verwendet. Im Laufe der Geschichte haben viele Aachener ihre verstorbenen Angehörigen hier beigesetzt.

Die Flure links vom Eingang gehören zu den ältesten. Hier stößt man auf klassizistisch geprägte steinerne Monumente, die an die Aachener Familien Bischof, Pelzer oder Kannegiesser erinnern.

Doch liegen hier nicht nur Fabrikanten, sondern auch der Heimatschriftsteller Jupp Müller oder den Domorganist Franz Nekes, denen jeweils eine Straße in Aachen gewidmet ist, begraben.

Um eine Spende für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 5 Eur wird gebeten.

Author: Holger A. Dux geschrieben am: 19. November 2017

Der ehemalige ev. Friedhof am Güldenplan

1605 wurde an der heutigen Monheimsallee ein kleiner Friedhof für Protestanten angelegt. Die Bezeichnung „Möschebendchen“ klingt romantisch und wurde im Aachener Dialekt zum Synonym für Friedhöfe. Vor fast einhundert Jahren wurde aus dem Ort der Trauer ein kleiner Park, in dem heute noch eine Handvoll Grabsteine stehen. Die verschnörkelten Inschriften sind trotz der Verwitterung noch zu entziffern. Man liest Namen von Familien, die in der Aachener Stadtgeschichte ihre Spuren hinterlassen haben. Zitate aus der Bibel zeugen von tiefem Glauben. Auf dem Friedhof hat vor dem Krieg eine Kapelle gestanden. Von den Anglikanern in der Couvenstraße errichtet, diente sie am neuen Standort den Altkatholiken als Gebetsstätte. Von den Anglikanern, die Bad Aachen aufsuchten, um hier von ihren Krankheiten zu genesen, zeugen auch heute noch einige eigentümliche Grabsteine.

Treffpunkt: Am Haupteingang an der Monheimsallee, neben dem Gebäude der Knappschaft