Vortrag: Glasmalerei im Wandel der Zeiten – Regionale Spuren vom 13. Jahrhundert bis in die Wiederaufbauzeit
Vortrag
Kostbar sind farbige Glasfenster, aber auch viel zerbrechlicher als steinerne Bauten oder Goldschmiedearbeiten. In der Gotik wurden die Wände für große Fenster durchbrochen. Von damals sind nur ganz wenige farbige Scheiben auf uns gekommen, so dass man sich die Pracht kaum vorstellen kann. Bis in die Gegenwart haben sich Kunsthandwerker mit der Aufgabe befasst, transparente Mosaike und durchleuchtete Glasgemälde anzufertigen.
Werkstätten wie die von Heinrich Oidtmann, aber auch die Maler wie Jan Thorn-Prikker, Anton Wendling, Maria Katzgrau und Ludwig Schaffrath haben ein faszinierendes Werk hinterlassen, dass die Entwicklungslinien vom Historismus über den Expressionismus bis hin zur Wiederaufbauphase und der Abstraktion der 1960er Jahre nachverfolgen lässt.
Dies ist eine Veranstaltung der vhs Nordkreis Aachen
Kurs-Nr. 262-11108
kostenfrei
Ludwig-Schaffrath-Haus, Theodor-Seipp-Straße 118, 52477 Alsdorf
Aachener Stadtviertel: Vom Kölntor bis zum Blücherplatz
Rundgang
Der einstige Kölnsteinweg, die heutige Jülicher Straße, gehört zu den längsten Straßen von Aachen. Rechts und links ließen sich die großen Unternehmen, vor allem die weniger feinen mit qualmenden Schornsteinen, nieder.
Ihren Ausgang nahm die Straße am Hansemannplatz. Hier stand eines der großen und wichtigen Aachener Stadttore, das Kölntor. Hohe Wohnhäuser säumen auch heute noch die Straßenränder. Viele der kleinen Läden in den Erdgeschossen stehen heute leer. Zu ihrer Blütezeit konnte man hier Zigaretten, Fleisch, Brötchen und Milch kaufen, also alles, was man für Grundversorgung mit Nahrungsmitteln brauchte. Um 1900 gab es an keiner Straße mehr Kneipen und Bierlokale, in denen die Fabrikarbeiter einkehrten oder sich schnell im Vorbeigehen an einem der Straßenausschänke bedienen ließen.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 262-10282). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
Kosten 9,– /7,– €
Treffpunkt: Vor dem Hansemanndenkmal am Anfang der Monheimsallee
Eduard Linse und sein Wirken für Aachen
Rundgang
Trotz seines kurzen Arbeitslebens hat Eduard Linse, der 1902 im Alter von 54 Jahren verstarb, eine große Zahl von Bauwerken entworfen und gebaut. Bis heute zu beeindruckt das von einem Fabrikanten namens Cassalette in Auftrag gegebene Stadtpalais an der Wilhelmstraße, das Suermondt-Ludwig-Museum sowohl mit der Fassade als auch mit den Räumen.
Der Rundgang sucht nach Spuren zu seinen Arbeiten. Allein im Frankenberger Viertel heute noch sechs realisierte Bauten des jungen Baumeisters. Eduard Linse kam, der eine Reihe von Vorlesungen an der neuen TH in Aachen gehört hatte, machte sich schon bald einen Namen, der ihm die Bauleitung für die Jakobskirche, den Auftrag für das Bankhaus Suermondt oder das Burtscheider Kurhaus einbrachte.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 262-10280). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
Kosten: 9,00/7,50 €
Treffpunkt: Burtscheid, Dammstraße, vor den Parkterrassen
Stolpersteine und Spuren jüdischen Lebens in Aachen
RundgangÂ
Auch mehr als 85 Jahre nach der Pogromnacht 1938 lassen sich, beim genauen Hinschauen, noch Spuren der jüdischen Menschen entdecken. Häuser und Straßen, Fabriken und nicht zuletzt die „Stolpersteine“ erinnern an Menschen, die hier einst gelebt haben und sich als Aachener*in gefühlt haben.
Auch im Bereich der RWTH, vor Geschäfts- und privaten Wohnhäusern findet man seit 2008 zahlreiche „Stolpersteine“, die zur Erinnerung an die Jüdinnen und Juden durch Gunter Demnig verlegt worden sind. Hier haben sie gelebt, was man sich heute kaum mehr vorstellen kann. Jeder Stein steht für einen Menschen
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 262-04463). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
Kosten:  9,00/7,50 €
Treffpunkt: Bärenstraße/Königstraße
Vortrag: Der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. und die Aachener Region
Vortrag
Als am 27. Januar 1859 in Berlin die Kanonenschüsse erklangen, ahnte noch niemand, der der Sohn von Kronprinz Friedrich Wilhelm und der engl. Prinzessin Viktoria schon mit 29 Jahren auf den Kaiserthron kam. Auch nicht, dass er nach 30 Jahren gezwungen war, ins Exil in die Niederlande zu gehen.
Seine Lebensgeschichte ist minutiös aufgeschrieben worden. Seine und die Biografien seiner Frau und seiner Kinder würde für ein komplettes Seminar reichen. Deshalb legt dieser Vortrag seinen Fokus auf seine Besuche in der Stadt Karls des Großen und seine Aufenthalte in Monschau und bei Manöver in der Eifel.
Dies ist eine Veranstaltung der vhs Nordkreis Aachen
Kurs-Nr. 262-11402
Würselen, Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, Saal; 52146 Würselen
Dienstag, 28. Oktober 2025 19:00-20:30 Uhr
Treffpunkt: Altes Rathaus Würselen
kostenfrei
Rundgang: Preußen im Rheinland
Rundgang
Mit dem Ende der napoleonischen Ära verändert Aachen sein Stadtbild ganz enorm. Aus einer noch vom Mittelalter geprägten Stadt mit rund 32.000 Einwohnern wird 1887 mit dem 100.000 Bürger eine Großstadt.
Auch wenn die aus Berlin in die Provinz versetzten protestantischen Verwaltungsbeamten zuerst nicht gerne gesehen waren, so arrangierte man sich und konnte bedeutende Modernisierungen im Stadtbild umsetzen.
Ein Rundgang durch die Innenstadt, vom Hauptbahnhof über die Theaterstraße hin zum Kaiserplatz zeigt, wie viel seit dem Abmarsch der Franzosen gebaut und wieviel davon trotz der Kriegszerstörungen bis in die Gegenwart das Gesicht Aachens prägt.
Dies ist eine Veranstaltung der vhs Nordkreis Aachen
Kurs-Nr. 262-11200
Treffpunkt: Bahnhofsplatz, vor dem Eingang zum Hauptbahnhof
Aachener Stadtviertel: Der Kaiserplatz im Wandel der Zeiten
Rundgang
Der Kaiserplatz und das Kloster St. Adalbert lagen einst am Rande der Stadt. Das Adalbertstor der zweiten Stadtmauer ermöglichte den Weg zu hier liegenden Äckern und Gärten.
Doch waren die Mauern hinderlich für die wachsende Stadt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden stattdessen Promenaden angelegt. Daraus wurde die Heinrichsallee und die Wilhelmstraße, ursprünglich gebaut, um Burtscheid bequem zu erreichen. Hier wohnten nicht nur die Wohlhabenden, sondern es standen hier auch ihre Fabriken.
Das Quartier hat sich enorm gewandelt, nicht erst durch die Kriegszerstörungen, den Wiederaufbau und Aquis Plaza.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 262-10272). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
Kosten 9,– /7,– €
Treffpunkt: beim Denkmal Friedrichs III. auf dem Kaiserplatz
Der Waldfriedhof
Rundgang
Der Waldfriedhof ist der jüngste der historischen Friedhöfe der Stadt. Er wurde in den späten 1920er-Jahren als Begräbnisstätte angelegt. Seine Entstehungsgeschichte geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Dort, weit vor den Toren der Stadt, wurden die an Cholera Verstorbenen beigesetzt. Später baute man das Denkmal für Otto von Bismarck. In seinem Schatten fanden die Opfer aus den beiden Weltkriegen ihre letzte Ruhe. Findlinge, steinerne Urnen und Wandgrabmale erinnern an Künstler wie von Brandis und Stiewi, an Politiker wie Albert Maas oder an Architekten wie Hans Mehrtens.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 262-10495). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
Treffpunkt: Monschauer Straße, Haupteingang am Parkplatz
Spuren Aachener Geschichte – Der Heißbergfriedhof in Burtscheid
Rundgang:
Nachdem der Kirchhof bei der Kirche St. Michael vollkommen belegt war, beschloss der Gemeinderat des damals noch selbständigen Burtscheid, einen neuen Friedhof an dem vom Ortskern nach Lichtenbusch führenden Weg anzulegen. Von Anfang an nutzten ihn Katholiken und Protestanten für die Beisetzung ihrer Toten. Die teilweise über 100 Jahre alten Grabdenkmäler zeigen Burtscheids Zeiten als blühender Textilstadt. Familiennamen erinnern an Bürgermeister, Ehrenbranddirektoren und natürlich auch an die Tuch- und Nadelfabrikanten.
Ihre Geschichte wird ergänzt mit Hinweisen zu ihren Wohnhäusern und Fabriken. Erklärungen zur stilistischen Gestaltung der Gräber sowie Erläuterungen der Details runden den Rundgang ab.
Dies ist eine Veranstaltung für die Gesellschaft Burtscheid e.V. in Kooperation mit den Burtscheider Heimatfreunden e.V.
Treffpunkt: Aachen, am Haupteingang des Heißbergfriedhofes
Entlang des ehemaligen Aachener Mauerrings II
Rundgang
Wie Jahresringe legen sich große Straßenzüge rund um Aachen. Hier standen im Mittelalter die Aachener Stadtmauern. Ihr Bau wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts begonnen. Schon rund 100 Jahre später musste ein zweites Sicherungssystem angelegt werden.
Von dieser Stadtmauer, die einst eine Länge von 5,5 km hatte, gibt es heute noch Interessantes zu berichten und manche Relikte zu betrachten.
Der Rundgang verfolgt den zweiten Abschnitt vom Ponttor bis zum Langen Turm und wir auch die ehemalige Barbarossamauer berühren.
Dies ist eine Veranstaltung mit dem Aachener Geschichtsverein
5. Juli 2026, So 15:00–16:30 Uhr
Treffpunkt: Ponttor, Stadtseite
