Entlang des ehemaligen Aachener Mauerrings II
Rundgang
Wie Jahresringe legen sich große Straßenzüge rund um Aachen. Hier standen im Mittelalter die Aachener Stadtmauern. Ihr Bau wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts begonnen. Schon rund 100 Jahre später musste ein zweites Sicherungssystem angelegt werden.
Von dieser Stadtmauer, die einst eine Länge von 5,5 km hatte, gibt es heute noch Interessantes zu berichten und manche Relikte zu betrachten.
Der Rundgang verfolgt den zweiten Abschnitt vom Ponttor bis zum Langen Turm und wir auch die ehemalige Barbarossamauer berühren.
Dies ist eine Veranstaltung mit dem Aachener Geschichtsverein
5. Juli 2026, So 15:00–16:30 Uhr
Treffpunkt: Ponttor, Stadtseite
Spuren Aachener Geschichte – Der Heißbergfriedhof in Burtscheid
Nachdem der Kirchhof bei der Kirche St. Michael vollkommen belegt war, beschloss der Gemeinderat des damals noch selbständigen Burtscheid, einen neuen Friedhof an dem vom Ortskern nach Lichtenbusch führenden Weg anzulegen. Von Anfang an nutzten ihn Katholiken und Protestanten für die Beisetzung ihrer Toten. Die teilweise über 100 Jahre alten Grabdenkmäler zeigen Burtscheids Zeiten als blühender Textilstadt. Familiennamen erinnern an Bürgermeister, Ehrenbranddirektoren und natürlich auch an die Tuch- und Nadelfabrikanten.
Ihre Geschichte wird ergänzt mit Hinweisen zu ihren Wohnhäusern und Fabriken. Erklärungen zur stilistischen Gestaltung der Gräber sowie Erläuterungen der Details runden den Rundgang ab.
Bitte anmelden bei vhs Aachen, Kurs-Nummer 241-10380 (www.vhs-aachen.de)
Treffpunkt: Aachen, am Haupteingang des Heißbergfriedhofes
Stolpersteine und jüdische Spuren in Aachen
Rundgang vhs unterwegs
Auch mehr als 85 Jahre nach der Pogromnacht 1938 lassen sich, beim genauen Hinschauen, noch Spuren entdecken. Häuser und Straßen, Fabriken und nicht zuletzt die Stolpersteine erinnern an Menschen, die hier einst gelebt haben und sich als Aachener*innen gefühlt haben. Mitten in der Innenstadt, vor Geschäfts- und privaten Wohnhäusern finden sich seit 2008 zahlreiche Stolpersteine, die zur Erinnerung an die Jüdinnen und Juden verlegt worden sind. Ihren Biografien wird auf diesem Rundgang gemeinsam nachgegangen.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-04463). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
4. Juli 2026, Sa 15:00–16:30 Uhr • 9,– /7,– €
Treffpunkt:Â Holzgraben, Am Glaskubus
Aachener Stadtviertel: Beim Wehrhaften Schmied um die Ecke
Rundgang
Auf dem ersten Teil der alten Jakobstraße, von der Kreuzung an der Kockerellstraße bis zum Löhergraben, gibt es noch manch bedeutendes Beispiel aus der Aachener Baugeschichte. Die Beispiele entstanden, wie der „Wylresche Hof“ noch in der Couvenzeit, oder wie Haus „Eijene Kaiser Karl“ im darauffolgenden Klassizismus. Daneben sind die Beispiele aus dem 19. Jahrhundert genauso wie aus der Zeit des Wiederaufbaus von Interesse.
Wichtigster Bau ist sicherlich die ehemalige, dem Hl. Paul geweihte Kirche der Dominikaner. Sie hatte an einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt einen bedeutenden Standort. Ihre gotischen Maßwerke lassen an das Mittelalter denken, auch wenn sie nach den Zerstörungen des Weltkriegs aufwendig, quasi aus dem Nichts heraus, wieder geschaffen werden mussten.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-10280). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
4. Juli 2026, Sa 12:00–13:30 Uhr • 9,– /7,– €
Treffpunkt: Jakobstraße. Ecke Kockerellstraße
Alsdorf – die Stadt der Türme
Rundgang
Überall stößt man beim Rundgang durch die Stadt auf Türme. Der mächtige Turm der Alsdorfer Burg berichtet von feudalen Zeiten mit Grafen. Der Wasserturm beim Kinocenter und der Förderturm hingegen sind Relikte der Epoche des Bergbaus. Tonnenweise wurde das „Schwarze Gold“ aus den Tiefen der Erde herausgeholt und auf die Waggons der Eisenbahn verladen. Die Kirchentürme runden schließlich das Bild der Stadt ab. Bei diesem Stadtrundgang gibt es noch viele weitere Relikte aus der Vergangenheit der Stadt zu sehen.
Zur Anmeldung rufen Sie bitte in der vhs Nordkreis Aachen, 02406/666411 oder 02406/666414 an.
Kurs 40001
Freitag, 3. Juli 2026; 16:00 bis 17:30 Uhr
Treffpunkt, Vor dem Haupteingang der Alsdorfer Burg
Spuren Aachener Geschichte: Der Ostfriedhof
Rundgang
Als die Städte im ausgehenden 18. Jahrhundert immer größer wurden, verbot man Beisetzungen in der Innenstadt. Damals wurde der heute noch bestehende Ostfriedhof angelegt und 1803 eingesegnet. Heute steht die Anlage unter Denkmalschutz. Viele der erhaltenen Grabsteine zeigen eindrucksvoll den Wandel vom Umgang mit dem Tod. In jeder Stilepoche entstanden einzigartige Grabdenkmäler. Besonders auffallend sind die im frühen 20. Jahrhundert entstandenen Anlagen, die ganz eindeutig von den Vorstellungen der Auftraggeber*innen nach Repräsentation bestimmt werden. Der Rundgang bietet jedoch nicht nur kunst- und kulturhistorische Informationen, sondern ist eine gute Gelegenheit, die Stadtgeschichte neu zu entdecken.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-10276). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
31. Mai 2026 So 15:00–16:30 Uhr • 7,50 /6,– €
Treffpunkt: Haupteingang am Adalbertsteinweg
Aachener Stadtviertel: Am Fuße des Lousbergs
Rundgang
Als die Stadt Aachen um 1900 erweitert werden sollte, machte man sich nicht nur Gedanken um die Wohnsiedlungen, sondern auch um die Villenbaugebiete. Am südlichen Hang des Lousbergs entstanden nach Überlegungen, die auf den bedeutenden Stadtplaner Joseph Stübben zurückgingen, eine ganze Reihe von herrschaftlichen Villenbauten, die von großen parkähnlichen Gärten umgeben wurden.
Die Liste der ehemaligen Bewohner*innen liest sich wie das „Who is who“ der Stadt. Tür an Tür mit den Fabrikanten und Kaufleuten lebte zeitweilig eine belgische Prinzessin. Der Rundgang führt in eine längst vergessene Zeit.
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-10274). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
30. Mai 2026, Sa 12:00–13:30 Uhr • 9,– /7,– €
Treffpunkt: Ludwigsallee/Kupferstraße
Die Fronleichnamskirche
Rundgang
Strahlend weiß zeichnen sich die strengen Linien der kubischen Bauformen vor dem Himmel in Aachens Osten ab. Das zu Beginn der 1930er Jahre eingeweihte Gotteshaus, von den Aachenern liebevoll „St. Makai“ genannt, ist eines der wichtigsten Kirchenbauwerke der Zwischenkriegszeit. Prof. Rudolf Schwarz berücksichtigte mit der „Wegekirche“, daß sich die Gesellschaft seit dem I. Weltkrieg gewandelt hatten.
St. Fronleichnam steht für vieles: ein auf den ersten Blick spröder, aber doch faszinierender Raum. Er ist Hülle für die Entwürfe der wie Schwerdt, Wendling oder Schaffrath.
Anmeldung bis 15.10.2025
Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 252-10280). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111
- Oktober 2025, Mi 15:00–16:30 Uhr • 9,– /7,– €
Treffpunkt: Düppelstraße, vor der Haupteingang der Kirche
Bismarck und der Kulturkampf
Vortrag
Otto von Bismarck, der 1898 in der Nähe von Hamburg verstarb, wird heute eher wegen seiner Tätigkeiten als deutscher Politiker und Staatsmann mit Berlin verbunden.
Hier in Aachen hatte er als junger Beamter bei der preußischen Regierung sein Referendariat abgeschlossen. Danach machte er Karriere. Er wurde Ministerpräsident, Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes und nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 dessen erster Reichskanzler.
In mancherlei Hinsicht ist es einmal interessant, sich mit seinem Leben zu beschäftigen. Denn mit seinen Vorstellungen und den diplomatischen Schachzügen war er auch an der westlichen Reichsgrenze präsent. Beispielsweise im „Kulturkampf“, als manches Kloster in Deutschland ins benachbarte Ausland verlegt werden musste. Zählt man die Denkmäler und Portraits, die noch heute zu sehen sind, kann man auf die Bedeutung seiner Person schließen.
Kurs 14003
Dienstag, 28. Oktober 2025 19:00-20:30 Uhr
Treffpunkt: Altes Rathaus Würselen
kostenfrei
Die Veranstaltung findet als Kooperation zwischen der vhs Nordkreis Aachen und dem Geschichtsverein Alsdorf statt.
„Weißt Du noch? Mit der Bottertram nach Vaals“
Geschichten und Anekdoten aus dem Aachen der 50er Jahre.
Lesung mit Bildern
„Weißt Du noch?“ Es gibt wohl kaum ein Familien- oder Freundes-Treffen, bei dem diese Fragen nicht fallen. Man erinnert sich, gerät ins Schwärmen und fast immer wird dabei Lustiges erzählt.
Mit einer kleinen fünfbändigen Buchreihe „Weißt Du noch?“ … sorgt Holger A. Dux bei den Lesern für zahlreiche nostalgische Momente und man ist erstaunt, was sich so alles in den letzten 60 Jahren in der altehrwürdigen Kaiserstadt abgespielt hat.
Heute werden Beispiele aus dem Band über die zweite Hälfte der 1950er Jahre vorgestellt. Damals gab es noch die Groschengräber auf den Parkplätzen. Die Konjunktur lief auf Hochtouren und Arbeitskräfte waren Mangelware.
Die Woche war genau durchgeplant: montags war große Wäsche, freitags wurde geputzt und Samstag war denn Badetag, bevor sich viele Familien dann vor dem Fernseher versammelten.
Nach fuhr die rote Tram durch die Stadt und brachte die Menschen bis an die niederländische Grenze. In Vaals wurde eingekauft, offiziell, aber manchmal auch geschmuggelt.
Mit den präsentierten Texten gibt es vielfältige Anregungen zur Unterhaltung. Beim gemeinsamen Frühstück und später zu Hause.
Veranstaltung der vhs Nordkreis Aachen mit dem Geschichtsverein Baesweiler, Kurs 252-12001
- September 2025, Mo 18:30-20:00 Uhr,
Kostenlos
Treffpunkt: Baesweiler, BürgerMitteBaesweiler, Mariastr. 2, Trauzimmer B.202
