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Würselen – Sehenswert in der Stadt der Jungenspiele
7. Juni 2024 um 16:00 - 17:30

870 wurde Würselen erstmals in einer Urkunde erwähnt, doch die Stadtrechte gab es erst 1924. Damals blühte der Bergbau und brachte Arbeit und Geld. Doch davon gibt es kaum mehr als ein paar Straßennamen zu entdecken. Dafür besteht eine imposante Kirche, die in Teilen auf einen Entwurf des Aachener Stadtbaumeisters Laurenz Mefferdatis zurückgeht. Weitere Spuren, die eher im Verborgenen zu entdecken sind, gibt es bei diesem Spaziergang zu entdecken. Treffpunkt: Vor der St. Sebastian Kirche, Würselen Veranstaltung der vhs Nordkreis-Aachen. Kurs 40004. Bitte Anmeldung unter www.vhs-nordkreis-aachen.de
Stadtportrait Euregio: Der Maastrichter Norden
8. Juni 2024 um 14:00 - 15:30

Vom Maastrichter Marktplatz mit dem berühmten Rathaus von Pieter Post geht es durch die nördlichen Teile der niederländischen Provinzhauptstadt bis zum neuen Hafen. Stolze Bürgerhäuser mit mächtigen Dachstühlen, das Denkmal von Hein Minkelaers mit den beiden brennenden Fackeln und nicht zuletzt der neue Brückenkopf mit Namen „Forum Mosae“ dokumentieren aktives städtisches Leben. Auf dem Weg liegen viele spannende architektonische Objekte. Sie zeigen, wie facettenreich das Bild einer Stadt sein kann. Treffpunkt: am Marktplatz von Maastricht, vor dem Denkmal Hein Minkelaers (eigene Anreise) Bitte Anmelden bei der vhs Aachen (www.vhs-aachen.de), Kurs-Nummer: 241-10328
So viel Anfang war noch nie: Der Beginn des Wiederaufbaus in Aachen
9. Juni 2024 um 14:00 - 15:30

Aachen, 21. Oktober im Jahr 1944: Die Amerikaner haben die Stadt befreit. Hier halten sich, zum Teil unter erbärmlichen Verhältnissen, nur rund 6.000 Menschen auf. Bevor sie ins Lager in Brand gehen müssen, bewohnen sie Keller, halb zerfallene Häuser und Bunker. Aber schon bald kommen die Evakuierten zurück. Die Stadtverwaltung hat nicht nur Probleme, für ihre Versorgung mit Wasser und Lebensmittel zu sorgen. 32.800 Wohnungen und 60 Prozent der Produktionsstätten sind zerstört. Der Neubeginn ist zaghaft. Professor René von Schöfer und seine Assistenten beginnen mit der Kartierung des Bestands und entwickeln Pläne, die erst nach der Währungsreform umgesetzt werden können. Wie sich das Bild der Stadt verändert hat, zeigen Karten und zeitgenössische Fotos. Stichworte von der „autogerechten“, aber auch „durchgrünten“ Stadt gehören zu den Grundsätzen. Es sind Ideen, die noch heute das Bild Aachen prägen. Treffpunkt: Markt, vor dem Karlsbrunnen Veranstaltung der vhs Aachen. Kurs 241-10377. Bitte Anmeldung unter www.vhs-aachen.de
Couven in Burtscheid
5. Juli 2024 um 16:00 - 17:30

Vor mehr als 300 Jahren wurde Johann Joseph Couven geboren. Wer war dieser Mann, der mit entsprechender Fortune zum Stadtarchitekten in Aachen und zum Baumeister des Fürstbischofs von Lüttich bestimmt wurde? Nach der neuesten Mode hat er das Aachener Rathaus und den Dom „barockisiert“. Fast alle seiner Werke sind im 2. Weltkrieg verbrannt, eingestürzt oder schwer beschädigt worden. In dem bis 1897 selbständigen Burtscheid bestimmen auch heute noch die beiden dominanten Kirchen St. Michael und St. Johann Baptist die Stadtsilhouette. Genaugenommen handelt es sich in beiden Fällen um Rekonstruktionen, denn im letzten Krieg wurden nicht nur die Dächer, sondern auch die Innenausstattungen zerstört. Obwohl nach der Währungsreform der Bau von Wohnungen und Fabriken an erster Stelle gestanden hat, schreckten die Bürger nicht davor zurück, durch den Architekten Peter Salm die Kirchen in alter Pracht aufbauen zu lassen. Der Spaziergang wird abgerundet durch den Besuch an einem barocken Gartenpavillon und dem sogenannten Couven´schen Wandbrunnen an der Abtei. Treffpunkt: Abteiplatz, vor dem Couven-Wandbrunnen Veranstaltung der vhs Nordkreis-Aachen. Kurs 40003. Bitte Anmeldung unter www.vhs-nordkreis-aachen.de
Spuren Aachener Geschichte – Der Heißbergfriedhof in Burtscheid
6. Juli 2024 um 10:00 - 12:30

Nachdem der Kirchhof bei der Kirche St. Michael vollkommen belegt war, beschloss der Gemeinderat des damals noch selbständigen Burtscheid, einen neuen Friedhof an dem vom Ortskern nach Lichtenbusch führenden Weg anzulegen. Von Anfang an nutzten ihn Katholiken und Protestanten für die Beisetzung ihrer Toten. Die teilweise über 100 Jahre alten Grabdenkmäler zeigen Burtscheids Zeiten als blühender Textilstadt. Familiennamen erinnern an Bürgermeister, Ehrenbranddirektoren und natürlich auch an die Tuch- und Nadelfabrikanten. Ihre Geschichte wird ergänzt mit Hinweisen zu ihren Wohnhäusern und Fabriken. Erklärungen zur stilistischen Gestaltung der Gräber sowie Erläuterungen der Details runden den Rundgang ab. Bitte anmelden bei vhs Aachen, Kurs-Nummer 241-10380 (www.vhs-aachen.de) Treffpunkt: Aachen, am Haupteingang des Heißbergfriedhofes
Aachener Stadtviertel: Von der Peterstraße zum Synagogenplatz
7. Juli 2024 um 10:00 - 11:30

Die Geschichte dieses Stadtviertels, dass als solches kaum wahrgenommen wird, lässt sich anhand der erhaltenen Materialien bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts verfolgen. Im 19. Jahrhundert wurde neue Straßen und Plätze angelegt und die Promenadenstraße nach 1860 bebaut. Mittelpunkt war und ist auch heute die Synagoge am halbkreisförmigen Platz, der heute Synagogenplatz. Sie wurde in festlichem Rahmen 1862 eingeweiht. Direkt nebenan existierte lange Zeit die israelitische Elementarschule. Der Rundgang beschäftigt sich mit den Menschen, die hier gelebt haben. Vorgestellt wird, welche zum Teil repräsentativen Häuser, welche Geschäfte und sogar Fabriken dort existiert haben. Treffpunkt: Willi-Brandt-Platz/Einmündung Promenadenstraße Veranstaltung der vhs Aachen, Veranstaltungsnummer: 241-103382. Anmeldung unter www.vhs-aachen.de Â
Der Ostfriedhof – Millionenallee 1
24. Oktober 2024 um 15:00 - 16:30

Bei diesem Rundgang werden neben der historischen Entwicklung des Friedhofs bis hin zu seiner jüngsten Erweiterung in den 1920er-Jahren ausgesuchte Gräber vorgestellt. Sie bilden die so genannte „Millionenallee“ entlang der Stolberger Straße, eine Gruppe von Grabstätten, die um die Wende zum 20. Jahrhundert entstanden sind. In diesen Jahren wurden große, repräsentative Grabanlagen errichtet. Viele sind noch bis heute erhalten geblieben und dokumentieren den gesellschaftlichen Stand ihrer Auftraggeber*innen sowie deren Rolle im öffentlichen Leben der Stadt. Doch geht es nicht nur um die Geschichte der Familien und die Gestaltung der Grabsteine. Dem seit 2004 bestehenden Förderverein ist es bisher gelungen, manches vom Alter und vom Sturm beschädigte Grabmal wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Eine Anmeldung ist bis zum 18. Oktober möglich. Eine Veranstaltung der vhs Aachen Nr. 241-10350. Bitte Anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel. 0241-4792 111 Treffpunkt: Haupteingang am Adalbertsteinweg
Aachener Industriegeschichte
25. Oktober 2024 um 12:00 - 13:30

Noch bis weit in das 20. Jahrhundert standen zahlreiche Fabriken mit ihren lärmenden Maschinen und den qualmenden Schorn steinen mitten in der Stadt. Der Rundgang führt vorbei an Orten, die noch heute von der Blüte der Aachener Industrie berichten. Trotz der zahlreichen Abrisse sind bis heute Fabrikgebäude, Hallen und Wohnhäuser der Arbeiter*innen erhalten geblieben. Mit Erläuterungen zum technischen Fortschritt, den Lebensbedingungen der Arbeiter*innen und der Bedeutung der Industrie für die Stadt Aachen ergibt sich ein reizvoller Stadtspaziergang von der Barockfabrik bis zur Technischen Hochschule. Eine Anmeldung ist bis zum 21. Oktober möglich Kurs.-Nr. 242-10356 Treffpunkt: vor der Barockfabrik, Löhergraben 22 Veranstaltung der vhs Aachen, Veranstaltungsnummer: 241-10384. Anmeldung unter www.vhs-aachen.de oder 0241-4792-111 Â
Die Nikolauskirche
25. Oktober 2024 um 15:00 - 16:30

Nicht erst seit der Gründung der „Citykirche“ im Herzen von Aachen steht die dem Heiligen Nikolaus geweihte Kirche im Zentrum der Aufmerksamkeit. Seit der Gründung als Klosterkirche der Franziskaner hat die gotische Hallenkirche viele Veränderungen mitmachen müssen. Sie war Predigtkirche der Ordensleute, Pfarrkirche oder Konzertsaal der Capella Aquensis. Weil es in der Nachbarschaft noch weitere Gotteshäuser gibt, hat man die Bänke entfernt und den Raum für Ausstellungen und Begegnungsveranstaltungen umgewandelt. Statt des beschaulichen Klostergartens findet man in direkter Nachbarschaft heute Park plätze. Kaum einer erinnert sich an Aachens Gefängnis oder das Lehrerinnenseminar. Mit einem Rundgang durch die Kleinkölnstraße, die Mostardstraße und die Neupforte wird die baugeschichtliche Exkursion abgerundet. Eine Anmeldung ist bis zum 21. Oktober möglich Treffpunkt: vor dem Haupteingang Großkölnstraße Eine Veranstaltung der VHS Aachen Kurs 01218 Bitte anmelden unter: www.vhs-aachen.de oder Tel.: 0241-4792-111
Das Frankenberger Viertel II
26. Oktober 2024 um 15:00 - 16:30

Im 19. Jahrhundert zeigte sich, dass die Stadtmauern eine große Behinderung für das Wachsen der Städte waren. Neuer Wohn raum war gefragt, für Arbeiter*innen aber auch für das gehobene Bürgertum. Rund um die alte Burg Frankenberg entstand ein Netz von neuen Straßen. Dem Mittelalter-Verliebten liefern die Bauunternehmer neogotische Balkone. Fabelwesen und Säulen, Erkeraufbauten und barocke Kartuschen bestimmen das Aussehen der Fassaden. Ständig gibt es Neues zu entdecken, das bei dem Rundgang genauer angeschaut wird. Eine Anmeldung ist bis zum 21. Oktober möglich Treffpunkt: Neumarkt, beim Kiosk VHS Veranstaltung 242-10362 Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel.: 0241-4792-111