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Aachener Stadtgeschichte: Das Interbellum
27. Oktober 2024 um 12:00 - 13:30

Mit dem Wort „Interbellum“ bezeichnet man die Jahre zwischen den beiden Weltkriegen. Es ist eine Epoche, in der viele Gebäude entstanden sind. Aber sie gehören zum alltäglichen Stadtbild und werden kaum als Besonderheit wahrgenommen. Man sprach von der Altstadt-Gesundung, als es darum ging, in der Innenstadt zeitgemäße Geschäftshäuser und moderne Wohnungen zu bauen. Vom Umspannwerk in der Minoritenstraße geht es bei dem Rundgang entlang der Peterstraße bis zum ehemaligen Verlagshaus der Aachener Post. Am Ende des Rundgangs werden die Teilnehmenden wissen, was sich hinter dem Haus „Im blauen Stein auf Petersbrück“ verborgen hat. Eine Anmeldung ist bis zum 22. Oktober möglich Treffpunkt: Minoritenstraße, am Chor der Nikolauskirche Veranstaltung der vhs Aachen, Veranstaltungsnummer: 242-10364. Anmeldung unter www.vhs-aachen.de oder Tel.: 0241-4792-111 Â
Das Krämerviertel beim Hühnerdieb
27. Oktober 2024 um 15:00 - 16:30

Die Krämerstraße ist auch heute noch eine dicht bevölkerte Straße im Zentrum von Aachen. Im Schatten von Dom und Rathaus ließen sich früher dort Händler*innen nieder. In den schmalen Giebelhäusern, deren Fassaden den Wandel der Zeiten überdauerten, hatten die Krämer*innen ihre Läden. Auf dem Hühnermarkt und dem Hof wurde mit Geflügel und Milchprodukten gehandelt. Hauszeichen, Fensterdetails, Straßenschilder und noch vieles mehr belegen die reiche historische Vergangenheit des Aachener Zentrums. Eine Anmeldung ist bis zum 22. Oktober möglich. Treffpunkt: Am Brunnen auf dem Hühnermarkt Veranstaltung der vhs Aachen, Veranstaltungsnummer: 242-10366. Anmeldung unter www.vhs-aachen.de oder Tel.: 0241-4792-111 Â
Weißt du noch? Hier trinkt man Köppelchen. Da werden Erinnerungen wach Kopieren
20. November 2024 um 19:00 - 20:30

Vortrag in Kooperation mit der Stadtbücherei Herzogenrath Ins „Café Einmal“ ging man nur einmal – wegen der hohen Preise für ein Stück Torte. In den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen war der Sonntagmorgen für den Kirchgang reserviert und der Nachmittag für einen Spaziergang in den Öcher Bösch. Der Autor erinnert bei seiner Lesung an Kinos und Gaststätten, an das „Köppelchen“ und an den Badetag. An Karneval konnte schon mal das Bier in den Gläsern gefrieren und im Schrebergarten gab es sogar den Anbau von Wein. Hören sie den Ameröllchen aus Aachen jener Zeit zu. Kosten: gebührenfrei € Kursnummer: 13003 Datum: 20.11.2024, 18:30-21:45 Ort: Herzogenrath, Stadtbücherei Herzogenrath, Erkensstr. 2b
Handschriften lesen: Deutsche Schrift entziffern und verstehen für Anfänger*innen
22. November 2024 um 18:00 - 19:30

Workshop (zwei Termine) Schreibschrift, Sütterlin oder Kurrent – was versteckt sich hinter diesen Begriffen? Genealogen oder Historiker stoßen oft auf originale Schriftstücke, die hundert Jahre oder älter sind. Dort finden sie Worte, die ihnen fremd erscheinen, da frühere Generationen auf eine andere Weise schrieben. Sogar Bücher und Zeitschriften wurden in einer Schrift gedruckt, die heutzutage nicht mehr so leicht zu lesen ist. Das Entziffern ist jedoch keine Hexerei und mit etwas Übung gelingt es jedem. Man kann sogar selbst in dieser Schrift schreiben, was für den Empfänger des Briefes fast wie Geheimschrift wirken kann. Nach einem einführenden Vortrag beim ersten Treffen folgen Übungen zum eigenständigen Üben. Beim abschließenden Treffen werden diese dann vorgestellt und besprochen, um möglichst keine offenen Fragen zu lassen. Für jeden Brief, jedes Kochrezept, Tagebuch oder Zeitungsartikel gibt es eine Möglichkeit, den Inhalt zu entschlüsseln. Kursnummer: 14010 Kosten: 30,00 € (zwei Termine) Datum: 22.11.2024, 18:00-19:30 Datum: 16.01.2025, 18:00-19:30 Ort: Würselen, Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, Raum 4
Alles Theater – Vom Stadttheater und der Theaterstraße
23. November 2024 um 15:00 - 16:30

Im 19. Jahrhundert dehnten sich die Städte mehr und mehr aus. Nicht nur die Planer*innen brauchten das vor den Stadtmauern gelegene Terrain für neue Wohnquartiere. Auch die Theaterstraße ist eine solche „Stadterweiterung“. Im Garten des ehe maligen Kapuzinerklosters ließ man einen prächtigen, klassizistischen Musentempel erbauen. Alle Nachbar*innen sollten sich dem unterordnen. Allerdings ist von diesen Bauten kaum mehr etwas erhalten. Die Aachener Theaterstraße hieß mal Hochstraße, mal Hindenburgstraße. Nach den reichen Bürger*innen und ihren Stadtpalais entdeckten die Banken und Versicherungen diesen Teil der Stadt. Ganz gleich, ob es sich um einen neobarocken Palast oder ein klassizistisches Wohnhaus handelt. Manch heiter-beschwingte Fassade des Wiederaufbaus ist einer repräsentativen, aber kühlen Natursteinfassade gewichen. Selbst ein kleiner Brunnen wurde durch eine aufwendigere Komposition ersetzt. Ein lebendiges Stadtviertel, das diesmal besichtigt werden soll. Eine Anmeldung ist bis zum 21. November möglich. Treffpunkt: Theaterplatz, vor dem Stadttheater VHS Veranstaltung 242-10374 Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel.: 0241-4792-111
Steinmetz, Kunstschmied und Maler: Handwerkskünste in Aachen
24. November 2024 um 15:00 - 16:30

Wer gestaltet das Gesicht einer Stadt? Mit dieser Frage beginnt ein Rundgang durch die Innenstadt. Normalerweise achtet man eher auf die Passant*innen oder die Auslagen der Geschäfte. Zu leicht geht man an Dingen vorbei, die erst das Einmalige ausmachen. Das sind historische Fassaden und Denkmäler, aber auch Orte, die an bestimmte Personen erinnern. Durch die Jahrhunderte haben die gut ausgebildeten (Bau)-Handwerker Fassadenschmuck aus Blaustein gearbeitet oder Fassaden mit Stuck verziert. Vieles davon ist bis heute zu erhalten geblieben. Es lohnt sich bei diesem Rundgang, die fantasievollen Details zu entdecken. Eine Anmeldung ist bis zum 19. November möglich Treffpunkt: Sandkaulstraße/Hotmannspief VHS Veranstaltung 242-10376 Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel.: 0241-4792-111
Zinnen und Türme. Burgen zwischen Herzogenrath und Alsdorf Vortrag
15 Januar um 18:00 - 19:30

Vortrag in Kooperation mit der Stadtbücherei und dem Geschichtsverein Alsdorf Radfahrer kennen die „Wasserburgenroute“, die in der Rheinischen Bucht an 130 Burgen vorbeiführt. Ein Teil davon lautet seit dem Jahr 2000 „Aachener Burgenrunde“. Die Zuhörer*innen müssen noch nicht mal auf das Rad steigen, sondern erhalten bei dem Vortrag viele wissenswerte Details. In den weit zurückliegenden, unsicheren Zeiten, musste man sein Haus verteidigen. Man baute einen Turm und umgab diesen mit einem Wassergraben. Auch wenn in der Zwischenzeit manche Modernisierung realisiert werden musste, weil man es heller, wärmer und bequemer haben wollte, so kann man in Alsdorf, Baesweiler, Bardenberg und Herzogenrath noch interessante baugeschichtliche Beispiele entdecken. Kosten: 0,00 € Kursnummer: 11002 Datum: 15.01.2025, 18:00-19.30 Ort: Alsdorf, Denkmalplatz, Stadtbücherei/Stadthalle
Der Waldfriedhof
15 März um 14:00 - 15:30

Rundgang Der Waldfriedhof ist der jüngste der historischen Friedhöfe der Stadt. Er wurde in den späten 1920er-Jahren als Begräbnisstätte angelegt. Seine Entstehungsgeschichte geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Dort, weit vor den Toren der Stadt, wurden die an Cholera Verstorbenen beigesetzt. Später baute man das Denkmal für Otto von Bismarck. In seinem Schatten fanden die Opfer aus den beiden Weltkriegen ihre letzte Ruhe. Findlinge, steinerne Urnen und Wandgrabmale erinnern an Künstler wie von Brandis und Stiewi, an Politiker wie Albert Maas oder an Architekten wie Hans Mehrtens. Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 251-10358). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 Treffpunkt: Monschauer Straße, Haupteingang am Parkplatz
Aachener Ostfriedhof – Links vom Eingang – Instandgesetzt und gut erhalten
15 März um 17:00 - 18:30

Rundgang Der Aachener Ostfriedhof wurde vor 210 Jahren eingesegnet und zum ersten Mal für eine Beisetzung verwendet. Im Laufe der Geschichte haben viele Aachener ihre verstorbenen Angehörigen hier beigesetzt. Die Flure links vom Eingang gehören zu den ältesten. Hier stößt man auf klassizistisch geprägte steinerne Monumente, die an die Aachener Familien Bischof, Pelzer oder Kannegiesser erinnern. Doch liegen hier nicht nur Fabrikanten, sondern auch der Heimatschriftsteller Jupp Müller oder den Domorganist Franz Nekes, denen jeweils eine Straße in Aachen gewidmet ist, begraben. Dies ist eine Veranstaltung des Förderkreises Ostfriedhofs e.V. Anmeldung nicht erforderlich März 2025 Sa 17:00–18:30 Uhr • 7,50€ Treffpunkt: Haupteingang, Adalbertsteinweg
Der jüdische Friedhof in Aachen
16 März um 12:00 - 13:30

Rundgang In der jüdischen Religion sind Friedhöfe als Orte des Erinnerns genauso bedeutend wie Synagogen als Stätten des Gebets. Der jüdische Friedhof an der Lütticher Straße entstand nach 1822. Im Laufe der Zeit hat sich das Erscheinungsbild der Grabstätten gewandelt. Manche sind ein Beleg dafür, dass es um die Jahrhundertwende eine Epoche der Anpassung an christliche Gebräuche gab. Neben den kunsthistorischen Aspekten werden Biografien von Menschen beleuchtet, die das öffentliche Leben Aachens als Fabrikanten, Bibliothekare, Stadtverordnete oder Kunstgewerbler*innen geprägt haben. Männer tragen bitte eine Kopfbedeckung Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 251-04224). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 Aachen-Pass-Ermäßigung möglich Treffpunkt: Lütticher Straße (Bushaltestelle ASEAG), 52064 Aachen