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Oktober 2026

Rundgang: Preußen im Rheinland
12 Oktober um 15:00 - 16:30

Rundgang Mit dem Ende der napoleonischen Ära verändert Aachen sein Stadtbild ganz enorm. Aus einer noch vom Mittelalter geprägten Stadt mit rund 32.000 Einwohnern wird 1887 mit dem 100.000 Bürger eine Großstadt. Auch wenn die aus Berlin in die Provinz versetzten protestantischen Verwaltungsbeamten zuerst nicht gerne gesehen waren, so arrangierte man sich und konnte bedeutende Modernisierungen im Stadtbild umsetzen. Ein Rundgang durch die Innenstadt, vom Hauptbahnhof über die Theaterstraße hin zum Kaiserplatz zeigt, wie viel seit dem Abmarsch der Franzosen gebaut und wieviel davon trotz der Kriegszerstörungen bis in die Gegenwart das Gesicht Aachens prägt.   Dies ist eine Veranstaltung der vhs Nordkreis Aachen Kurs-Nr. 262-11200 Treffpunkt: Bahnhofsplatz, vor dem Eingang zum Hauptbahnhof  



Vortrag Als am 27. Januar 1859 in Berlin die Kanonenschüsse erklangen, ahnte noch niemand, der der Sohn von Kronprinz Friedrich Wilhelm und der engl. Prinzessin Viktoria schon mit 29 Jahren auf den Kaiserthron kam. Auch nicht, dass er nach 30 Jahren gezwungen war, ins Exil in die Niederlande zu gehen. Seine Lebensgeschichte ist minutiös aufgeschrieben worden. Seine und die Biografien seiner Frau und seiner Kinder würde für ein komplettes Seminar reichen. Deshalb legt dieser Vortrag seinen Fokus auf seine Besuche in der Stadt Karls des Großen und seine Aufenthalte in Monschau und bei Manöver in der Eifel. Dies ist eine Veranstaltung der vhs Nordkreis Aachen Kurs-Nr. 262-11402 Würselen, Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, Saal; 52146 Würselen Dienstag, 28. Oktober 2025 19:00-20:30 Uhr Treffpunkt: Altes Rathaus Würselen kostenfrei



Weitere Geschichten zu den historischen Denkmälern Rundgang   Die Geschichte des Heidelberger Bergfriedhofs reicht bis ins Jahr 1844 zurück. Seither wurde die Begräbnisstätte immer wieder erweitert, bis sie im Jahr 1962 ihre heutige Ausdehnung erreichte. Aber auch die Grabstätten selbst unterlagen einem steten Wandel. In jeder Epoche fand die Trauer- und Bestattungskultur ihren eigenen Ausdruck. So finden sich Skulpturen aus Stein gehauen oder in Bronze gegossen sowie Stile von der mittelalterlichen Romanik, des Klassizismus bis hin zum Jugendstil zum Ende des 19. Jahrhunderts. Neben Hinweisen zur Kunst- und Kulturgeschichte gibt die Führung auch Einblicke in die Familiengeschichten von auf dem Friedhof ruhenden Persönlichkeiten. Treffpunkt: Eingang Steigerweg Dies ist eine Veranstaltung  für das  Landschafts- und Forstamt, Regiebetrieb Friedhöfe Heidelberg (Veranstaltung Nr. 0303). Bitte anmelden unter  https://natuerlich.heidelberg.de 18.10.2026 So 14:30–16:30 Uhr • 8,– /4,– €



November 2026

Rundgang  Auch mehr als 85 Jahre nach der Pogromnacht 1938 lassen sich, beim genauen Hinschauen, noch Spuren der jüdischen Menschen entdecken. Häuser und Straßen, Fabriken und nicht zuletzt die „Stolpersteine“ erinnern an Menschen, die hier einst gelebt haben und sich als Aachener*in gefühlt haben. Auch im Bereich der RWTH, vor Geschäfts- und privaten Wohnhäusern findet man seit 2008 zahlreiche „Stolpersteine“, die zur Erinnerung an die Jüdinnen und Juden durch Gunter Demnig verlegt worden sind. Hier haben sie gelebt, was man sich heute kaum mehr vorstellen kann. Jeder Stein steht für einen Menschen   Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 262-04463). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 Kosten:  9,00/7,50 € Treffpunkt: Bärenstraße/Königstraße



Eduard Linse und sein Wirken für Aachen
7 November um 15:00 - 16:30

Rundgang Trotz seines kurzen Arbeitslebens hat Eduard Linse, der 1902 im Alter von 54 Jahren verstarb, eine große Zahl von Bauwerken entworfen und gebaut. Bis heute zu beeindruckt das von einem Fabrikanten namens Cassalette in Auftrag gegebene Stadtpalais an der Wilhelmstraße, das Suermondt-Ludwig-Museum sowohl mit der Fassade als auch mit den Räumen. Der Rundgang sucht nach Spuren zu seinen Arbeiten. Allein im Frankenberger Viertel heute noch sechs realisierte Bauten des jungen Baumeisters. Eduard Linse kam, der eine Reihe von Vorlesungen an der neuen TH in Aachen gehört hatte, machte sich schon bald einen Namen, der ihm die Bauleitung für die Jakobskirche, den Auftrag für das Bankhaus Suermondt oder das Burtscheider Kurhaus einbrachte. Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 262-10280). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 Kosten: 9,00/7,50 € Treffpunkt: Burtscheid, Dammstraße, vor den Parkterrassen    



Der jüdische Friedhof in Aachen
8 November um 10:00 - 11:30

Rundgang In der jüdischen Religion sind Friedhöfe als Orte des Erinnerns genauso bedeutend wie Synagogen als Stätten des Gebets. Der jüdische Friedhof an der Lütticher Straße entstand nach 1822. Im Laufe der Zeit hat sich das Erscheinungsbild der Grabstätten gewandelt. Manche sind ein Beleg dafür, dass es um die Jahrhundertwende eine Epoche der Anpassung an christliche Gebräuche gab. Neben den kunsthistorischen Aspekten werden Biografien von Menschen beleuchtet, die das öffentliche Leben Aachens als Fabrikanten, Bibliothekare, Stadtverordnete oder Kunstgewerblerinnen geprägt haben. Männer tragen bitte eine Kopfbedeckung. Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 262-04462). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 Treffpunkt: Lütticher Straße (Bushaltestelle ASEAG), 52064 Aachen Kosten 9,– /7,– €



Rundgang Der einstige Kölnsteinweg, die heutige Jülicher Straße, gehört zu den längsten Straßen von Aachen. Rechts und links ließen sich die großen Unternehmen, vor allem die weniger feinen mit qualmenden Schornsteinen, nieder. Ihren Ausgang nahm die Straße am Hansemannplatz. Hier stand eines der großen und wichtigen Aachener Stadttore, das Kölntor. Hohe Wohnhäuser säumen auch heute noch die Straßenränder. Viele der kleinen Läden in den Erdgeschossen stehen heute leer. Zu ihrer Blütezeit konnte man hier Zigaretten, Fleisch, Brötchen und Milch kaufen, also alles, was man für Grundversorgung mit Nahrungsmitteln brauchte. Um 1900 gab es an keiner Straße mehr Kneipen und Bierlokale, in denen die Fabrikarbeiter einkehrten oder sich schnell im Vorbeigehen an einem der Straßenausschänke bedienen ließen. Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 262-10282). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 Kosten 9,– /7,– € Treffpunkt: Vor dem Hansemanndenkmal am Anfang der Monheimsallee    



Das Campo Santo auf dem Westfriedhof
9 November um 15:00 - 16:30

Rundgang Bei der Eröffnung des neuen katholischen Friedhofs an der Vaalser Straße vor fast 120 Jahren lag dieser weitab vor den Toren der Stadt. Der Stadtbaumeister teilte das Gelände auf: Entlang der Wege gab es die Wahlgräber und in den Flurbereichen die günstigeren Reihengräber. Für besonders gut situierte Familien, die auf Beisetzungen in gemauerten Grüften nicht verzichten woll ten, baute man nach Vorbildern in München, Wien oder Pisa ein besonderes Gebäude mit Gängen und unterirdischen Grabkammern. Insoweit ist der „Campo Santo“ auch Relikt einer Epoche, in der es üblich war, dass man sich die Erinnerung an Verstorbene viel Geld kosten ließ.   Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 262-10497). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 Kosten:  7,50/6,00 € Treffpunkt: vor dem Friedhofseingang am Parkplatz beim Blumengeschäft an der Vaalser Straße (rechte Seite).      



Vortrag Kostbar sind farbige Glasfenster, aber auch viel zerbrechlicher als steinerne Bauten oder Goldschmiedearbeiten. In der Gotik wurden die Wände für große Fenster durchbrochen. Von damals sind nur ganz wenige farbige Scheiben auf uns gekommen, so dass man sich die Pracht kaum vorstellen kann. Bis in die Gegenwart haben sich Kunsthandwerker mit der Aufgabe befasst, transparente Mosaike und durchleuchtete Glasgemälde anzufertigen. Werkstätten wie die von Heinrich Oidtmann, aber auch die Maler wie Jan Thorn-Prikker, Anton Wendling, Maria Katzgrau und Ludwig Schaffrath haben ein faszinierendes Werk hinterlassen, dass die Entwicklungslinien vom Historismus über den Expressionismus bis hin zur Wiederaufbauphase und der Abstraktion der 1960er Jahre nachverfolgen lässt. Dies ist eine Veranstaltung der vhs Nordkreis Aachen Kurs-Nr. 262-11108 kostenfrei Ludwig-Schaffrath-Haus, Theodor-Seipp-Straße 118, 52477 Alsdorf  



Geschichten zu den historischen Denkmälern Rundgang   Alte Friedhöfe üben häufig einen gewissen Reiz auf viele Menschen aus. Selbst auf Reisen besucht man die historischen Begräbnisplätze, selbst wenn dort keine Gräber von Angehörigen zu finden sind. Neugierig bestaunt man die Denkmäler, die Inschriften, die Skulpturen und Symbole. Häufig bleiben viele Fragen unbeantwortet – dabei möchte man so gerne mehr erfahren. Einige Antworten auf diese Fragen gibt es auf diesem Rundgang entlang der Grabstätten auf dem Bergfriedhof. Neben der Geschichte werden auch Informationen über Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Unternehmertum und Kunst geteilt. Seit der Entstehung des Bergfriedhofs hat jede Generation ihre Trauer um den Verstorbenen in anderer Weise ausgedrückt. Dieser Besuch beleuchtet auch die kunstgeschichtlichen Entwicklungen vom Historismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Reformstil in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen. Treffpunkt: Haupteingang Rohrbacher Straße (Haltestelle ÖPNV) Dies ist eine Veranstaltung  für das  Landschafts- und Forstamt, Regiebetrieb Friedhöfe Heidelberg (Veranstaltung Nr. 0303). Bitte anmelden unter  https://natuerlich.heidelberg.de 15.11.2026 So 14:30–16:30 Uhr • 8,– /4,– €



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