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Anstehende Veranstaltungen

Mai 2026

Der jüdische Friedhof in Aachen Rundgang   In der jüdischen Religion sind Friedhöfe als Orte des Erinnerns genauso bedeutend wie Synagogen als Stätten des Gebets. Der jüdische Friedhof an der Lütticher Straße entstand nach 1822. Im Laufe der Zeit hat sich das Erscheinungsbild der Grabstätten gewandelt. Manche sind ein Beleg dafür, dass es um die Jahrhundertwende eine Epoche der Anpassung an christliche Gebräuche gab. Neben den kunsthistorischen Aspekten werden Biografien von Menschen beleuchtet, die das öffentliche Leben Aachens als Fabrikanten, Bibliothekare, Stadtverordnete oder Kunstgewerblerinnen geprägt haben. Männer tragen bitte eine Kopfbedeckung. Eine Anmeldung ist bis zum 29.04.2026 möglich. Aachen-Pass-Ermäßigung möglich. Treffpunkt: Lütticher Straße (Bushaltestelle ASEAG), 52064 Aachen Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-04454). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 3. Mai 2026 So 11:00–12:30 Uhr • 9,– /7,– €



Geschichten zu den historischen Denkmälern Rundgang   Alte Friedhöfe üben häufig einen gewissen Reiz auf viele Menschen aus. Selbst auf Reisen besucht man die historischen Begräbnisplätze, selbst wenn dort keine Gräber von Angehörigen zu finden sind. Neugierig bestaunt man die Denkmäler, die Inschriften, die Skulpturen und Symbole. Häufig bleiben viele Fragen unbeantwortet – dabei möchte man so gerne mehr erfahren. Einige Antworten auf diese Fragen gibt es auf diesem Rundgang entlang der Grabstätten auf dem Bergfriedhof. Neben der Geschichte werden auch Informationen über Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Unternehmertum und Kunst geteilt. Seit der Entstehung des Bergfriedhofs hat jede Generation ihre Trauer um den Verstorbenen in anderer Weise ausgedrückt. Dieser Besuch beleuchtet auch die kunstgeschichtlichen Entwicklungen vom Historismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Reformstil in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen. Treffpunkt: Haupteingang Rohrbacher Straße (Haltestelle ÖPNV) Dies ist eine Veranstaltung  für das  Landschafts- und Forstamt, Regiebetrieb Friedhöfe Heidelberg (Veranstaltung Nr. 0303). Bitte anmelden unter  https://natuerlich.heidelberg.de 17.05.2026 So 14:30–16:30 Uhr • 8,– /4,– €



Vortrag: Längst vergangen? – Allerlei Bauwerke in Kohlscheid – Virtueller Stadtspaziergang Kennen Sie Herzogenrath-Kohlscheid? Sicher das, werden Sie sagen und denken an die Kirche, das Rathaus oder die inzwischen bis auf die Straßennamen verschwundenen Kohle-Gruben. Aber die bauliche Gestalt der Gemeinde wird durch viel mehr geprägt. Da sind die Geschäfte, die Wohnhäuser und die Denkmäler. Ob Verwaltungsgebäude oder Wohnhäuser der Steiger, an vielen Straßen ist im Laufe der Jahrhunderte etwas entstanden, was heute unverwechselbar das Erscheinungsbild von Herzogenrath-Kohlscheid ausmacht. Spannenderweise hört eine Bauphase niemals auf. Jede Generation fügt etwas Neues hinzu. Das Non-plus-Ultra von heute ist Baugeschichte von Übermorgen. Kommen Sie mit auf einen virtuellen Stadtspaziergang unter dem Motto: „Kohlscheid“ für Zugezogene und „Ureinwohner“! Freitag, 29. Mai 2026 19:00-20:30 Uhr Kostenlos Herzogenrath, Stadtbücherei Herzogenrath, Erkensstr. 2b



Rundgang Als die Stadt Aachen um 1900 erweitert werden sollte, machte man sich nicht nur Gedanken um die Wohnsiedlungen, sondern auch um die Villenbaugebiete. Am südlichen Hang des Lousbergs entstanden nach Überlegungen, die auf den bedeutenden Stadtplaner Joseph Stübben zurückgingen, eine ganze Reihe von herrschaftlichen Villenbauten, die von großen parkähnlichen Gärten umgeben wurden. Die Liste der ehemaligen Bewohner*innen liest sich wie das „Who is who“ der Stadt. Tür an Tür mit den Fabrikanten und Kaufleuten lebte zeitweilig eine belgische Prinzessin. Der Rundgang führt in eine längst vergessene Zeit. Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-10274). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 30. Mai 2026, Sa 12:00–13:30 Uhr • 9,– /7,– € Treffpunkt: Ludwigsallee/Kupferstraße



Rundgang vhs unterwegs Die Wege gegen das Vergessen gehen auf ein Projekt der Volkshochschule Aachen zurück, in dem sich 1994 haben Bürger*innen Gedanken um die Gestaltung eines dezentralen Mahnmals gemacht haben. Schon von Beginn an sollten deshalb nicht nur Tafeln formuliert und aufgestellt werden, sondern auch bei Rundgängen vertiefende Inhalte angeboten werden. Da nicht alle 43 Tafeln bei einem Rundgang behandelt werden können, sollen bei diesem Rundgang die Tafeln auf dem Weg von der Oppenhoffallee bis zur Theaterstraße das Thema sein. Angesprochen werden Machtübergabe, Zwangsenteignungen, Jugend im Nationalsozialismus und die Kriegszeit in Aachen. Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-04458). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 30. Mai 2026, Sa 15:00–16:30 Uhr • 9,– /7,– € Treffpunkt: Oppenhoffallee, Denkmal für Franz Oppenhoff



Der jüdische Friedhof in Aachen
31 Mai um 11:00 - 12:30

Der jüdische Friedhof in Aachen Rundgang   In der jüdischen Religion sind Friedhöfe als Orte des Erinnerns genauso bedeutend wie Synagogen als Stätten des Gebets. Der jüdische Friedhof an der Lütticher Straße entstand nach 1822. Im Laufe der Zeit hat sich das Erscheinungsbild der Grabstätten gewandelt. Manche sind ein Beleg dafür, dass es um die Jahrhundertwende eine Epoche der Anpassung an christliche Gebräuche gab. Neben den kunsthistorischen Aspekten werden Biografien von Menschen beleuchtet, die das öffentliche Leben Aachens als Fabrikanten, Bibliothekare, Stadtverordnete oder Kunstgewerblerinnen geprägt haben. Männer tragen bitte eine Kopfbedeckung. Eine Anmeldung ist bis zum 29.04.2026 möglich. Aachen-Pass-Ermäßigung möglich. Treffpunkt: Lütticher Straße (Bushaltestelle ASEAG), 52064 Aachen Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-04454). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 31. Mai 2026 So 11:00–12:30 Uhr • 9,– /7,– €



Rundgang Als die Städte im ausgehenden 18. Jahrhundert immer größer wurden, verbot man Beisetzungen in der Innenstadt. Damals wurde der heute noch bestehende Ostfriedhof angelegt und 1803 eingesegnet. Heute steht die Anlage unter Denkmalschutz. Viele der erhaltenen Grabsteine zeigen eindrucksvoll den Wandel vom Umgang mit dem Tod. In jeder Stilepoche entstanden einzigartige Grabdenkmäler. Besonders auffallend sind die im frühen 20. Jahrhundert entstandenen Anlagen, die ganz eindeutig von den Vorstellungen der Auftraggeber*innen nach Repräsentation bestimmt werden. Der Rundgang bietet jedoch nicht nur kunst- und kulturhistorische Informationen, sondern ist eine gute Gelegenheit, die Stadtgeschichte neu zu entdecken. Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-10276). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 31. Mai 2026 So 15:00–16:30 Uhr • 7,50 /6,– € Treffpunkt: Haupteingang am Adalbertsteinweg



Juli 2026

Alsdorf – die Stadt der Türme
3 Juli um 16:00 - 17:30

Rundgang Überall stößt man beim Rundgang durch die Stadt auf Türme. Der mächtige Turm der Alsdorfer Burg berichtet von feudalen Zeiten mit Grafen. Der Wasserturm beim Kinocenter und der Förderturm hingegen sind Relikte der Epoche des Bergbaus. Tonnenweise wurde das „Schwarze Gold“ aus den Tiefen der Erde herausgeholt und auf die Waggons der Eisenbahn verladen. Die Kirchentürme runden schließlich das Bild der Stadt ab. Bei diesem Stadtrundgang gibt es noch viele weitere Relikte aus der Vergangenheit der Stadt zu sehen. Zur Anmeldung rufen Sie bitte in der vhs Nordkreis Aachen, 02406/666411 oder 02406/666414 an. Kurs 40001 Freitag, 3. Juli 2026; 16:00 bis 17:30 Uhr Treffpunkt, Vor dem Haupteingang der Alsdorfer Burg



Rundgang Auf dem ersten Teil der alten Jakobstraße, von der Kreuzung an der Kockerellstraße bis zum Löhergraben, gibt es noch manch bedeutendes Beispiel aus der Aachener Baugeschichte. Die Beispiele entstanden, wie der „Wylresche Hof“ noch in der Couvenzeit, oder wie Haus „Eijene Kaiser Karl“ im darauffolgenden Klassizismus. Daneben sind die Beispiele aus dem 19. Jahrhundert genauso wie aus der Zeit des Wiederaufbaus von Interesse. Wichtigster Bau ist sicherlich die ehemalige, dem Hl. Paul geweihte Kirche der Dominikaner. Sie hatte an einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt einen bedeutenden Standort. Ihre gotischen Maßwerke lassen an das Mittelalter denken, auch wenn sie nach den Zerstörungen des Weltkriegs aufwendig, quasi aus dem Nichts heraus, wieder geschaffen werden mussten.   Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-10280). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 4. Juli 2026, Sa 12:00–13:30 Uhr • 9,– /7,– € Treffpunkt: Jakobstraße. Ecke Kockerellstraße  



Rundgang vhs unterwegs Auch mehr als 85 Jahre nach der Pogromnacht 1938 lassen sich, beim genauen Hinschauen, noch Spuren entdecken. Häuser und Straßen, Fabriken und nicht zuletzt die Stolpersteine erinnern an Menschen, die hier einst gelebt haben und sich als Aachener*innen gefühlt haben. Mitten in der Innenstadt, vor Geschäfts- und privaten Wohnhäusern finden sich seit 2008 zahlreiche Stolpersteine, die zur Erinnerung an die Jüdinnen und Juden verlegt worden sind. Ihren Biografien wird auf diesem Rundgang gemeinsam nachgegangen. Dies ist eine Veranstaltung mit der vhs Aachen (Veranstaltung Nr. 261-04463). Bitte anmelden unter www.vhs-aachen.de oder Tel 0241/4792-111 4. Juli 2026, Sa 15:00–16:30 Uhr • 9,– /7,– € Treffpunkt: Holzgraben, Am Glaskubus



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